(Strophe 1 – hart, schnell, aggressiv)
Kein Richtig, kein Falsch, nur Dunkel und Dreck,
Schon als Kind war die Welt nur 'n brutaler Check.
Schläge statt Worte, Schreie statt Schlafensruh,
Hass in den Adern, Wut als mein erstes „Ich tu“.
Vater 'n Geist, Mutter 'n Schatten im Wind,
Straße mein Lehrer – hat mich brutal geschwind.
Vertrauen? 'N Gift, das man schnell wieder spuckt,
Jeder Close-up endet mit Faust in der Luck.
(Refrain – stampfend, laut, wiederholend)
Ich wollt doch nur einmal die Sonne sehn!
Nur ein einziges Mal nicht zerbrechen, verstehn!
Alles, was ich greif, zerfällt zu Staub und zu Asch,
In mir brennt der Krieg – laut, roh, ohne Gnade, ohne Pasch!
Glück? Für andre gemacht, für mich nur 'n Hohn,
Nur Tränen im Dunkeln, nur Hass als mein Thron!
(Strophe 2 – treibend, bitter)
Durch Städte gejagt, Neon brennt in die Haut,
Junge Jahre: Betten voll Feuer, doch kalt und vertraut.
Frauen kamen und gingen wie Züge im Takt,
Doch keiner blieb lang – ich war Gift in der Nacht.
Dann kam sie, die Ex, Ring und Versprechen so schwer,
Kinder geboren – doch ich blieb der leere Rebell.
Mein Temperament? Bombe, die alles zerfrisst,
Enttäuscht jeden Blick, jedes „Ich liebe dich“-List.
War nie der Mann, den sie brauchte zum Halt,
Nur Maske aus Zorn – darunter der Junge, der kalt.
(Strophe 3 – langsamer, gequält)
Sie hat mich zerfetzt mit spitzen, kalten Worten,
Jeden Traum in den Dreck, jede Hoffnung zerstört’n.
Kein „Wir schaffen das“, nur Vorwurf und Eis,
„Du bist kaputt“ – das fraß sich tief rein, bis zum Kreis.
Kein Rückhalt mehr, kein „Ich halt dich im Sturm“,
Nur Schweigen und Hohn – bis der Hass wurde turmhoch und sturm.
Hab geheult in der Nacht, Wände mit Fäusten zertrümmert,
Selbsthass und Wut – alles, was in mir noch glümmert.
(Bridge – intensiv, gebrüllt, dann brechend)
Doch irgendwann schrie’s in mir: Genug mit dem Krieg!
Genug mit dem Panzer, genug mit dem Dieb!
Packte die Scherben, die Tränen, den letzten Rest Mut,
Verließ die Ruine – und ging in 'nen neuen Glut.
Tränen geflossen, Wut hat mich fast zerfetzt,
Doch ich hab’s geschafft – hab den alten Hass gesetzt.
(Refrain – jetzt heller, mit Drive und Hoffnung)
Ich wollt doch nur einmal die Sonne sehn!
Und plötzlich… sie scheint – schwach erst, doch sie geht ein!
Neue Stadt, neue Straßen, neue Luft in der Lunge,
Eine Frau – wundervoll, stark – sie zerbricht nicht im Zunge.
Ihre Hand hält meine, wenn der Sturm wieder tobt,
Kein Hass mehr als Treibstoff – nur Wärme, die lohnt.
Zum ersten Mal… fühl ich was wie nach Haus,
Die Sonne… sie brennt – und ich schau endlich raus.
(Outro – ruhig, entschlossen, geflüstert werdend)
Narben bleiben Narben, die Wut schläft nur sacht,
Doch neben ihr wächst was Echtes in stiller Pracht.
Nie gelernt Liebe, nie Richtig von Falsch getrennt,
Aber mit ihr… lern ich’s jetzt – Schritt für Schritt, unend’.
Vielleicht wird’s nie perfekt, vielleicht bleib ich rau,
Doch die Sonne… sie scheint – und ich bleib wie ich bin.
Einfach ich......