(Strophe 1)
Du sagst, es war nie so gemeint,
doch jedes Wort hat mich erreicht.
Deine Stille war so laut,
hab auf Liebe gebaut.
Hab gewartet viel zu lang,
zwischen Hoffnung und Verstand,
doch dein Vielleicht hielt mich nicht fest,
nur mein Herz im Stresstest.
(Pre-Chorus)
Ich hab so oft gezählt, was noch von uns übrig ist,
doch jedes Mal gemerkt, dass da nichts mehr sicher ist.
(Refrain)
Warum denkst du, dass ich bleibe,
wenn du mich ständig zweifeln lässt?
Warum glaubst du, dass ich leide
und trotzdem hier im Schatten steh’?
Ich war stark, auch wenn ich schweige,
hab so viel von mir gegeben.
Sag mir, warum denkst du, dass ich bleibe,
wenn du mir nichts mehr geben kannst?
(Strophe 2)
Deine Worte ohne Gewicht,
deine Nähe fühlt sich kalt an.
Ich hab uns in dir gesucht,
doch mich selber kaum gekannt.
Zwischen Gehen und Verzeih’n
lag mein Herz in deiner Hand,
doch wer Liebe nicht beschützt,
hat sie irgendwann verbrannt.
(Pre-Chorus)
Ich hab so oft gehofft, du drehst dich noch mal um,
doch Hoffnung macht auf Dauer nur noch stumm.
(Refrain)
Warum denkst du, dass ich bleibe,
wenn du mich ständig zweifeln lässt?
Warum glaubst du, dass ich leide
und trotzdem hier im Schatten steh’?
Ich war stark, auch wenn ich schweige,
hab so viel von mir gegeben.
Sag mir, warum denkst du, dass ich bleibe,
wenn du mir nichts mehr geben kannst?
(Bridge)
Vielleicht war ich zu loyal,
vielleicht war ich zu blind,
doch Liebe heißt nicht warten,
wenn wir längst verloren sind.
Ich geh nicht, weil ich hasse,
ich geh, weil ich mich brauch’,
und wenn du ehrlich wärst,
wüsstest du das auch.
(Letzter Refrain – ruhig beginnend, dann kraftvoll)
Warum denkst du, dass ich bleibe,
nur weil ich einmal alles war?
Warum glaubst du, dass ich falle,
wenn ich geh’ und es nicht mehr trag’?
Ich war stark, auch wenn ich leide,
doch jetzt wähl ich endlich mich.
Frag dich nicht, warum ich gehe –
frag dich lieber, warum nicht.
(Outro)
Warum denkst du, dass ich bleibe?
Diesmal bleib ich nicht.