(Intro – Flüstern, wie ein Beschwörungsgesang)
Im Schatten meiner letzten Nacht
erwacht ein Flüstern,
kalt gemacht.
Ein Herz aus Stein,
ein Wille bricht—
und doch erhebt sich
schwarzes Licht.
(Aria I – LARGO, feierlich, opernhaft)
(Deutsch)
Die Stürme tragen meinen Schmerz,
ein schwarzer Thron in meinem Herz.
Die Nacht, sie ruft, sie nimmt mich ein,
kein Weg zurück,
kein heil’ger Schein.
Ich geh den Pfad, den keiner kennt,
wo Blut und Schweigen sich verbrennt.
Ich bin der Falter ohne Licht,
geboren nur
für dein Gesicht.
(Refrain – Crescendo, symphonisch, NIGHTWISH-Style)
Heb mich empor aus den Tiefen des Nichts,
zerreiß meine Schatten,
doch lösch mich nicht.
Führ mich durch Feuer,
zerbrich meinen Sinn—
denn ich erhebe mich nur,
wenn ich gefallen bin.
(hoch operatisch:)
Re—qui—em!
Requiem der Gefallenen!
(Aria II – DUNKEL, intensiver, fast beschwörend)
Der Himmel schweigt, die Erde bebt,
mein letzter Funke Hoffnung lebt.
Doch jede Fessel, die mich hält,
ist eine Kette
deiner Welt.
Dein Wille dringt wie Donner ein,
ohn’ ihn kann ich
nicht stärker sein.
Ich fall, ich blute, ungezähmt—
und stehe auf,
weil du mich nennst.
(Bridge – sehr opernhaft, dramatisch)
(Latein)
“Domine obscura,
audis vocem meam.
Da mihi vires,
dum anima cadat.”
(= Dunkler Herr, höre meine Stimme. Gib mir Kraft, wenn meine Seele fällt.)
(Final Chorus – EXPLOSIV, chorlastig, episch)
Heb mich empor aus den Tiefen des Nichts,
verlier mich im Donner
deines Gesichts.
Führ mich durch Feuer,
zerbrich meinen Sinn—
erst in der Dunkelheit
bin ich, wer ich bin.
(operatisch/hoch)
Re—qui—em!
Requiem!
Ich fall…
und ich gewinn.
🌑 (Outro – Piano, geisterhaft leise)
Im Letzten deiner Hände Ruh
wird meine Stille
endlich du.