(Strophe 1)
Manchmal sieht man Menschen fallen,
ohne dass sich jemand dreht.
Manchmal hör ich leise Rufe,
die keiner wirklich versteht.
Und all die kalten Straßen
erzählen, was wir nicht sehen:
Wie viele Herzen brechen,
nur weil wir weitergehen.
(Chorus)
Wenn wir vergessen, Mensch zu sein,
verlieren wir uns Stück für Stück.
Ein leeres Wort, ein stummer Blick,
und keiner kehrt mehr um zurück.
Menschlichkeit ist wie ein Licht,
das leiser wird, wenn niemand bleibt –
doch selbst im tiefsten Dunkel
wär ein Funken nicht zu weit.
(Strophe 2)
Ich seh’ die Einsamkeit in Augen,
die früher so viel Wärme trug.
Wir sagen, wir hätten keine Zeit,
doch eigentlich fehlt uns nur Mut.
Und all die stillen Tränen
erzählen, was wir verdräng’n:
Wie schwer’s ist, nach Hilfe
zu fragen, wenn alle weghörn.
(Chorus)
Wenn wir vergessen, Mensch zu sein,
verlieren wir uns Stück für Stück.
Ein leeres Wort, ein stummer Blick,
und keiner kehrt mehr um zurück.
Menschlichkeit ist wie ein Licht,
das leiser wird, wenn niemand bleibt –
doch selbst im tiefsten Dunkel
wär ein Funken nicht zu weit.
(Bridge)
Vielleicht reicht eine Hand,
die nicht fragt, nur hält.
Vielleicht reicht ein „Ich seh dich“,
in dieser müden Welt.
Vielleicht ist Menschlichkeit
das Letzte, was uns rettet –
in einer Zeit,
die so oft vergisst, wie man fühlt.
(Final Chorus)
Wenn wir vergessen, Mensch zu sein,
wer trägt uns dann durch die Nacht?
Vielleicht sind wir die Antwort,
wenn keiner mehr drüber wacht.
Menschlichkeit ist wie ein Herz,
das bricht, wenn niemand’s hört –
doch jeder kleine Funke
kann heilen, was zerstört