Strophe 1
Mit sieben Jahren fing alles an,
ein kleines Pony zog mich in seinen Bann.
Ich weiß noch genau dieses erste Gefühl,
kleine Hände, große Träume, ein Herz voller Spiel.
Wir ritten durch Felder bis spät in die Nacht,
mit meinen Freundinnen gelacht und Quatsch gemacht.
Wir waren wild, frei und niemals allein,
denn irgendwo stand immer ein Pony bei uns daheim.
Refrain
Denn einmal Pferdemädchen, immer Pferdeherz,
mal voller Glück und manchmal voller Schmerz.
Egal wie weit das Leben dich auch trägt,
da ist etwas, das für immer in dir lebt.
Und selbst wenn Jahre einfach weiterzieh’n,
wirst du den Duft vom Stall nie ganz verlier’n.
Denn Pferdeliebe brennt still in dir fort,
sie wartet nur geduldig auf den richtigen Ort.
Strophe 2
Mit achtzehn wurde alles leis’,
Viel Arbeit und plötzlich fehlte die Zeit.
Die Pferde weg, das Leben schnell,
doch irgendwo blieb dieser Traum ganz hell.
Ein Friesenpferd, tief in meinem Sinn,
seit Kindertagen wollte ich genau dorthin.
Dieser schwarze Stolz mit wehender Mähne,
war immer mehr als nur irgendeine Szene.
Refrain
Denn einmal Pferdemädchen, immer Pferdeherz…
Strophe 3
Mit vierzig stand er plötzlich vor mir,
Abeltje kam und blieb für immer hier.
Und mit ihm kam alles wieder zurück,
dieses Kribbeln, dieses große Glück.
So viel gelernt und so viel erlebt,
Shows besucht und selber Kurse gegeben.
Die Pferdewelt ließ mich niemals los,
wie eine Liebe viel zu stark und groß.
Bridge
Manche Pferde kommen, manche geh’n,
doch ihre Spuren bleiben besteh’n.
Sie tragen Erinnerungen durch Raum und Zeit,
und machen das Herz für Neues bereit.
Finaler Refrain
Denn einmal Pferdemädchen, immer Pferdeherz,
heute weiß ich erst, was das wirklich wert ist.
Zwei Friesen steh’n heute an meiner Seit’,
zwei Shettys schenken täglich Leichtigkeit.
Und wenn morgens die Stalltür aufgeht,
weiß ich wieder, worum sich alles dreht.
Nicht um Geld, nicht Ruhm, nicht irgendein Ziel,
sondern um dieses Gefühl.