

Prompt / Lyrics
[Intro][Instrumental][crescendo, ab Mitte Lied decrescendo] [Verse 1] Jeden Morgen, noch vor’m Licht, zieh ich los mit schwerem Gewicht. Kein Dank, kein Lob, kein warmes Wort, nur Schmutz, Gestank und Hass am Ort. Ich bring den Wohlstand quer durchs Land, doch keiner reicht mir seine Hand. In ihren Augen bin ich Dreck, nur’n Hindernis auf ihrem Weg. [Chorus] Ich bin der letzte ehrliche Mann, der noch schuften kann und will. Zwischen Hupen, Flüchen, kaltem Blick, schluck ich Frust in jedem Takt und Tritt. Bin der Trucker, der allein versteht: Wenn du fällst, fragt keiner wie’s dir geht. Sie sehn nur Stahl, nicht mein Gesicht – doch ohne mich geht’s Leben nicht. [Verse 2] Der Parkplatz voll, kein Platz zum Ruh’n, die Augen brennen, doch ich muss tun. Im Radio nur hohle Phrasen, von Menschen, die nie Straße atmen. Im Stau macht man mich schuldig, blind, weil keiner weiß, wie hart wir sind. Ich trag die Last von ihrer Welt, doch keiner fragt, wie lang man hält. [Chorus] Ich bin der letzte ehrliche Mann, der noch kämpft, weil er’s noch kann. Bin der erste auf der Spur, doch das zählt heut nix mehr nur. Wenn ich fall, dann fall ich hart, doch mit Stolz und starker Art. Sie seh’n den Laster, nicht mein Herz – doch ich bin Stahl durch jeden Schmerz. [Bridge] Ich bin kein Held, kein Engel, kein Star, doch ich war immer für euch da. Ihr klopft nicht, ihr flucht nur laut – doch ohne uns steht alles still, vertraut. [Outro] Ich bin der letzte ehrliche Mann, fahr für die, die ich nicht kenn. Ich nehm die Schuld, trag eure Last, auch wenn keiner dafür Danke sagt. Und wenn mein letzter Tag einst bricht – ich geh mit Würde, nicht mit Licht. Denn ich war da, als ihr’s vergaßt – der Trucker, der’s getragen hat.
Tags
Country, Folk, German Text
3:23
No
4/16/2025