[ANFANG]
Rotes Licht
Parfum in der Luft
Keine Fragen
Nur wir zwei
[REFRAIN]
Roter Tanga liegt noch irgendwo neben meinem Shirt,
sie sagt, sie bleibt nur kurz, doch morgens ist sie immer hier.
Schwarze Nägel auf der Haut, Lippenstift noch auf dem Glas,
sie schaut mich an und sagt kein Wort, weil ihr Blick schon alles sagt.
Roter Tanga, Hotelzimmer, Vorhang halb geschlossen,
Handy liegt mit Display unten, keiner soll uns heute stören.
Sie sagt leise: „Komm näher“, zieht mich wieder zu sich ran,
und am Morgen fehlen Stunden, weil die Nacht zu schnell verschwand.
[TEIL 1]
Sie kommt rein mit schwarzem Kleid, darunter kaum noch irgendwas,
Parfum bleibt an meiner Jacke, selbst wenn sie schon lange weg war.
Hohe Schuhe auf dem Boden, ihre Tasche auf dem Stuhl,
sie macht Musik bisschen leiser, kommt zu mir und bleibt ganz cool.
Keine großen Liebesreden, keine Frage, was das heißt,
wir sind beide alt genug, um zu wissen, was hier bleibt.
Sie zieht langsam meinen Hoodie, sagt, der Raum wär viel zu warm,
rote Nägel an der Schulter, während ich sie näher hab.
Sie sagt, ich wär viel zu kalt, doch sie kommt trotzdem immer wieder,
kennt den Weg bis zu der Tür und mittlerweile meine Lieder.
Keine Rose auf dem Bett, keine Kerzen für den Film,
nur die Stadt hinter dem Fenster und ihr Schatten neben mir.
Sie trägt meinen Pullover später, Haare wild, Blick müde,
fragt, ob ich noch Kaffee hab, während draußen schon der Morgen glüht.
Ich sag: „Bleib noch bisschen hier“, sie sagt: „Eigentlich muss ich los“,
zehn Minuten später liegt ihr roter Tanga immer noch.
[REFRAIN]
Roter Tanga liegt noch irgendwo neben meinem Shirt,
sie sagt, sie bleibt nur kurz, doch morgens ist sie immer hier.
Schwarze Nägel auf der Haut, Lippenstift noch auf dem Glas,
sie schaut mich an und sagt kein Wort, weil ihr Blick schon alles sagt.
Roter Tanga, Hotelzimmer, Vorhang halb geschlossen,
Handy liegt mit Display unten, keiner soll uns heute stören.
Sie sagt leise: „Komm näher“, zieht mich wieder zu sich ran,
und am Morgen fehlen Stunden, weil die Nacht zu schnell verschwand.
[TEIL 2]
Später Abend, Zimmertür fällt leise hinter ihr ins Schloss,
sie sagt, heute keine Fragen, einfach machen, was uns passt.
Ihre Jacke fällt zuerst, dann ein Lächeln, das ich kenn,
sie weiß genau, wie sie mich ansieht, damit ich den Rest vergess.
Schwarze Nägel, rote Lippen, warmer Atem, wenig Licht,
sie sagt, keiner kennt die Seite von ihr, die sie mir heut zeigt.
Keine Kamera, kein Foto, keine Story für die Welt,
was in diesem Zimmer passiert, bleibt zwischen uns und diesem Bett.
Sie liegt neben mir und lacht, weil ich wieder gar nichts sage,
sagt: „Du kannst so viel erzählen, doch bei mir fehlen dir die Worte.“
Vielleicht hat sie damit recht, vielleicht brauch ich sie auch nicht,
denn manchmal reicht die Nähe und ein einziger langer Blick.
Kein Versprechen für den Morgen, keine Namen für danach,
aber wenn sie wieder schreibt, weiß ich genau, was sie heut Nacht macht.
Sie sagt: „Diesmal wirklich nur kurz“, ich kenn den Satz schon viel zu gut,
denn am Ende bleibt sie wieder, bis die Sonne draußen ruft.
[BRÜCKE]
Rotes Licht.
Schwarze Nägel.
Parfum.
Lippenstift.
Klamotten auf dem Boden.
Handy auf stumm.
Keine Fragen.
[TEIL 3]
Morgens Licht durch die Gardinen, sie liegt halb unter der Decke,
ihre Haare völlig wild und ihre Schuhe in der Ecke.
Sie schaut rüber, grinst nur kurz und zieht mein Shirt nochmal an,
als wär diese ganze Nacht für sie das Normalste überhaupt.
Ich seh Lippenstift am Glas, ihre Kette auf dem Tisch,
ihren Tanga auf dem Boden und ihr Parfum überall bei mir.
Sie sagt: „Du bist keine Liebe“, ich sag: „Du auch nicht für mich“,
doch wir beide wissen längst, warum sie trotzdem wiederkommt.
Keine Eifersucht, kein Drama, keine Fragen nach dem Handy,
keine Rolle für die Leute, keine perfekte Romanze.
Nur zwei Menschen, die sich wollen, ohne daraus mehr zu machen,
und vielleicht ist genau das der Grund, warum wir drüber lachen.
[FINALER REFRAIN]
Roter Tanga liegt noch immer neben meinem Shirt,
sie wollte längst verschwinden, doch sie liegt noch immer hier.
Schwarze Nägel, roter Mund, ihre Jacke auf dem Stuhl,
draußen wird die Stadt schon wach, doch im Zimmer bleibt es ruhig.
Roter Tanga, keine Liebe, aber Nähe für die Nacht,
kein Versprechen für den Morgen, nur das, was uns beide packt.
Sie sagt leise: „Bis zum nächsten Mal“, bevor sie langsam geht,
und ihr Parfum bleibt noch Stunden, nachdem keiner mehr hier steht.
[ENDE]
Rotes Licht.
Leeres Glas.
Ihr Shirt?
Nein — meins.
Und irgendwo am Boden:
ROTER TANGA.