**(Strophe 1)**
Auf meinem Weg im Abendlicht,
da fand ich sie – sie sah mich nicht.
So still, so zart im Windverlauf,
die Blume, die die Zeit verkauf’.
Ich kniet’ mich hin und hielt sie fest,
als hätt’ mein Herz sie selbst verletzt.
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**(Pre-Refrain)**
Und leise fragt mein Herz im Wind:
*„Kann etwas fallen, das nicht neu beginnt?“*
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**(Refrain)**
*Oh verwundete Blume, ich trag’ dich im Licht,*
*solang du noch bebend bist, verlass’ ich dich nicht.*
*Ich halt’ deine Farbe in meinen zwei Händen—*
*bis deine Narben sich langsam wenden.*
**(Strophe 2)**
Ich sah in dir ein Stück von mir,
ein Funkeln, still und doch so klar.
Denn jede Seele, die einmal bricht,
trägt tief im Innern doch ihr Licht.
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**(Refrain – letzte Wiederholung sanfter)**
*Oh verwundete Blume, du blühst jetzt im Licht,*
*und flüsterst mir leise: „Ich zerbrach doch nicht.“*
*Wir halten die Farben in unseren Händen—*
*und lassen die Schatten für heute verschwenden.*