Ich hab gedacht, das fühlt sich echt an
Hab jedes Zittern für Liebe gehalten
Du warst laut, du warst intensiv
Und ich hab das mit Nähe verwechselt
Zwischen Anziehung und Alarm
Hab ich die Warnzeichen übersehen
Du hast mich Stück für Stück verschoben
Bis ich mich selbst kaum noch verstand
Ich hab mich kleiner gemacht für uns
Hab meine Zweifel leise gestillt
Hab mich an deine Hitze geklammert Und dabei mich selbst verbrannt
Ich war zu nah am Feuer Und hab gedacht, das wär Liebe
Hab mich an Funken festgehalten
Während ich innerlich friere Du warst hell, aber nicht warm
Mehr Kampf als Geborgenheit
Ich war zu nah am Feuer
Und hab den Unterschied nicht erkannt
Deine Worte waren scharf Und ich nannte es Ehrlichkeit
Dein Schweigen war wie Strafe
Doch ich blieb aus Angst vor Einsamkeit
Ich hab mich oft entschuldigt Für Dinge, die ich nie getan Hab gehofft, du
Hab gehofft, du würdest irgendwann Ein anderer Rat für mich sein Ich hab genug gezweifelt Genug geschluckt, genug geschwiegen
Hab mich selbst kaum wiedererkannt
Zwischen Hoffen und Verbiegen
Doch ich bin nicht kaputtgegangen
Nur ein bisschen klüger jetzt Du hast mich nicht zerstört Nur gezeigt, was mich verletzt
Ich war zu nah am Feuer
Und hab gedacht, das wär Liebe
Hab mich an Funken festgehalten
Während ich innerlich friere
Doch Liebe darf nicht brennen
Bis nichts mehr von dir bleibt
Ich war zu nah am Feuer Und diesmal geh ich leise Vielleicht gibt es irgendwo Eine Wärme, die nicht schreit Die nicht fordert, nicht zerstört Sondern einfach bleibt
Ich war zu nah am Feuer
Beim nächsten Mal bleib ich nicht stehen