Im tiefen Schacht, wo Dunkelheit regiert
Und Gold in kalten Adern schimmert
Da haben wir den Stein poliert
Wo nur ein kleiner Funke flimmert
Mein Vater sprach von alter Pracht
Von Hallen, die im Berg verschwinden
Wir hielten Wache in der Nacht
Um unsre Wurzeln dort zu finden
Wir sind die Söhne aus dem Felsgeburt
Die Erben einer stolzen Zeit
Ein jeder Schlag am Amboss klirrt
Durch die endlose Einsamkeit
Wir tragen Namen wie ein Siegel
In Marmor tief hineingebrannt
Der Berg ist unser stummer Spiegel
Und Khazad-dûm unser Heimatland
Ich seh' das Feuer im Kamin
Die alten Runen an der Wand
Wo wir durch enge Gänge zieh'n
Mit festem Griff und starker Hand
Kein Klagelied soll heute schallen
Nur Stolz erfüllt das weite Rund
In diesen riesenhaften Hallen
Auf festem, altem Felsengrund
Das Echo meiner Ahnen singt
In jedem Riss, in jedem Stein
Bis es in meine Seele dringt
Ich werde niemals einsam sein
Die Axt liegt schwer, das Herz ist leicht
Wenn ich an meine Väter denke
Bis auch mein letzter Tag entweicht
Und ich mich in die Tiefe senke
Wir sind die Söhne aus dem Felsgeburt
Die Erben einer stolzen Zeit
Ein jeder Schlag am Amboss klirrt
Durch die endlose Einsamkeit
Wir tragen Namen wie ein Siegel
In Marmor tief hineingebrannt
Der Berg ist unser stummer Spiegel
Und Khazad-dûm unser Heimatland
Erinnert euch an Durins Thron
An Glanz und Eisen, Mut und Ehre
Ich bin des stolzen Gloins Sohn
Bevor ich heim zur Tiefe kehre