Ich hab deinen Worte gehört
und jedes Wort hat in mir nachgeklungen
wie ein leiser Herzschlag,
den man nicht vergessen kann.
Du glaubst, ich hätte losgelassen,
als wäre da nur noch Stille zwischen uns.
Aber die Wahrheit ist:
Stille heißt nicht immer Ende.
Manchmal heißt es nur,
dass man noch lernt zu atmen
ohne sich zu verlieren.
Ich fühl dich noch.
Nicht laut, nicht chaotisch wie früher,
sondern ruhig –
wie eine Erinnerung, die bleibt,
auch wenn man sie nicht festhält.
Und ja…
auch ich kenne diese Nächte,
in denen dein Name
sich immer noch wie Zuhause anfühlt.
Als hätte mein Herz ihn gespeichert,
lange bevor ich verstand,
was du für mich bedeutest.
Wir haben uns nicht aufgehört zu lieben.
Wir haben nur versucht,
zu überleben,
während wir uns gleichzeitig festhalten wollten.
Und vielleicht war genau das zu viel.
Vielleicht waren wir richtig –
nur die Zeit war es nicht.
Aber hör mir zu:
Ich glaube nicht mehr an „Ende“,
wie ich es früher getan habe.
Ich glaube an Zeit.
An Heilung, die langsam kommt.
An Wunden, die nicht verschwinden,
aber aufhören zu brennen.
Und irgendwo in mir
gibt es diesen Gedanken,
den ich lange weggeschoben habe:
Dass wir uns wiederfinden könnten.
Nicht als dieselben Menschen.
Sondern als zwei,
die gelernt haben zu bleiben,
ohne sich zu verlieren.
Ich halte noch an diesem roten Faden fest,
den keiner von uns je ganz durchschnitten hat.
Er ist dünn geworden,
fast unsichtbar manchmal –
aber er ist da.
Und vielleicht ist genau das unsere Wahrheit:
Dass wir uns nicht endgültig verloren haben.
Nur verschoben.
Nur verschoben in eine Zeit,
die uns besser passt.
Wenn du mich heute sehen würdest,
würde ich nicht mehr zerbrechen.
Aber ich würde dich trotzdem erkennen.
Sofort.
Und vielleicht…
ist das genug, um eines Tages
noch einmal neu anzufangen.