Intro (gesprochen)
Ihr nennt euch Götter der Nacht,
doch jede Krone entsteht aus Macht.
Hört genau hin, vergesst es nicht:
Selbst Dämonen knien vor dem, der richtet.
Refrain
Ihr seid stark, ja – gefürchtet und bekannt,
doch nicht die Stärksten, nur gebunden mit Verstand.
An Ketten aus Blut hängt euer Stolz,
ihr tanzt wie Puppen, wenn Muzan es wollt.
Ein Schachbrett aus Leben, Figur aus Fleisch,
er zieht jeden Zug, ihr zahlt seinen Preis.
Ohne Gefühl, ohne Herz, ohne Sinn,
bleibt ihr nur Hüllen in der Dunkelheit drin.
Strophe 1 – Obermonde
Kokushibo, Perfektion aus Stahl,
doch Neid frisst leise, kalt und fahl.
Dōma lacht, doch fühlt nichts mehr,
ein Gott aus Leere, innerlich leer.
Akaza kämpft für Ehre und Wut,
doch flieht vor Schmerz und altem Blut.
Hantengu zerfällt in Angst und Leid,
versteckt Schuld hinter Zerrissenheit.
Gyokko nennt Grauen Kunst und Glanz,
doch ohne Seele fault jeder Tanz.
Gyutaro liebt, doch hasst die Welt,
weil Leid ihn einst zerbrochen hält.
Refrain
Ihr seid mächtig – doch Freiheit ist Schein,
jede Bewegung darf, doch nie wirklich sein.
Gebunden aus Angst, aus Gehorsam gemacht,
Muzans Wort ist Gesetz in der Nacht.
Strophe 2 – Untermonde
Wakuraba rennt, doch steht nie still,
wer nur flieht, verliert jedes Ziel.
Rokuro sprach groß, doch war zu klein,
Hochmut ließ ihn fallen allein.
Enmu lebt in Träumen aus Schmerz,
doch Lügen ersetzen kein Herz.
Kamanue sah Wahrheit, zur falschen Zeit,
Zweifel wird hier mit Tod bezahlt.
Rui sucht Familie, zwingt sie mit Gewalt,
doch Liebe aus Angst wird bitter und kalt.
Strophe 3 – Wahrheit
Ihr wart einst Menschen mit Namen und Ziel,
doch Blut ersetzte, was euch hielt.
Macht gab euch Zähne, gab euch Nacht,
doch nahm euch selbst mit einem Schlag.
Was ist Sieg, wenn ihr euch verliert?
Was bleibt, wenn Muzan euch dirigiert?
Bridge (ruhig, eindringlich)
Ihr nennt ihn Vater, König, Gott,
doch für ihn seid ihr nur Mittel im Plot.
Ein Wort von ihm – und ihr vergeht,
weil euer Leben ihm allein gehört.
Letzter Refrain
Ihr seid stark, ja – doch Stärke ohne Herz
ist nur Gewalt und endloser Schmerz.
Zerbrecht die Ketten, erkennt wer ihr seid,
denn Macht ohne Seele ist ewige Leere in Zeit.
Outro (gesprochen)
Ihr seid Dämonen geworden –
doch ihr wart einmal mehr.