[intro]
[Male Vocal]
[Female Vocal]
[Strophe 1]
Unser Anfang war nicht laut, nicht leicht, nicht geplant,
nur zwei Herzen hinter Nachrichten, die sich langsam näher kamen
Auf Himmlisch Plaudern fing es an, erst Worte, dann Gefühl,
fünf Monate nur Stimme hören – und trotzdem war es viel.
Dann kam dieser Winterabend, ich fuhr einfach los zu dir,
neun Stunden bis nach Chemnitz, ohne Navi, nur zu dir.
Keine Technik, nur Vertrauen, Stück für Stück ins Glück,
manche fahren nur Straßen lang – ich kam zu dir zurück.
[Male Vocal]
[Female Vocal]
[Refrain]
Es war hart, doch wir sind noch hier,
durch Regen, durch Feuer, durch Zweifel mit dir.
Wenn alles zerbricht und die Welt uns verbiegt,
warst du die Liebe, die trotzdem noch siegt.
Ich lass uns nicht los, egal was passiert,
weil das, was wir haben, noch immer existiert.
Es war nicht perfekt, doch eins ist wahr:
Wir sind noch da.
[Strophe 2]
An meinem Geburtstag holte ich dich heim in den Schwarzwald rein,
alles, was du hattest, passte in den kleinen Bus hinein.
Doch du kamst nicht mit Kisten, du kamst mit deinem Licht,
mit Mut, mit Liebe, mit allem, was man äußerlich nicht sieht.
[Guitar Solo]
[Violin Solo]
Am Geroldsauer Wasserfall, nur einen Tag danach,
hab ich dich gefragt, weil ich längst die Antwort sah.
Dann kam Hochzeit, erst Standesamt, dann Kirche Hand in Hand,
weil ich schon damals wusste: Mit dir geh ich durchs Land.
Elaine kam zu uns ins Leben, Saphira kurz danach,
zwei kleine Wunder, die uns zeigten, was Familie uns versprach.
[Refrain]
Es war hart, doch wir sind noch hier,
durch Regen, durch Feuer, durch Zweifel mit dir.
Wenn alles zerbricht und die Welt uns verbiegt,
warst du die Liebe, die trotzdem noch siegt.
Ich lass uns nicht los, egal was passiert,
weil das, was wir haben, noch immer existiert.
Es war nicht perfekt, doch eins ist wahr:
Wir sind noch da.
[Strophe 3]
Dann zogen wir nach Chemnitz, hofften auf ein neues Ziel,
doch das Leben wurde schwerer und nahm sich ziemlich viel.
Arbeit, Druck und leere Kassen, Schimmel, Sorgen, müde Zeit,
oft nur kämpfen, selten atmen, oft zu schwer für Leichtigkeit.
Am dreißigsten September kam
"Naphtali" still herein,
unser Sohn in dunklen Tagen, pures Licht im Chaos drin.
Kaum geboren, schon im Aufbruch, Wohnung suchen ohne Ruh,
siebenmal zwölfhundert Kilometer – für Zukunft, ich und du.
[Bridge]
Ja, wir hatten tiefe Täler, Worte, die zu scharf mal war’n,
doch wir sitzen noch zusammen, also lebt noch, was wir war’n.
Ich hab gelernt: Nur Liebe sagen reicht alleine leider nicht,
Liebe heißt auch sich verändern, wenn das Alte auseinanderbricht.
[Refrain]
Es war hart, doch wir sind noch hier,
durch Regen, durch Feuer, durch Zweifel mit dir.
Wenn alles zerbricht und die Welt uns verbiegt,
warst du die Liebe, die trotzdem noch siegt.
Ich lass uns nicht los, egal was passiert,
weil das, was wir haben, noch immer existiert.
Es war nicht perfekt, doch eins ist wahr:
Wir sind noch da.
Ja wir sind als Familie noch da
[Guitar Solo]
[Violin Solo]
[Outro]