Im Land der zerbrochenen Scheiben
Wachsen trockene Bäume zum Himmel hinauf
Ein wolkiger, dunkler Himmel
Unentschlossen und grau
Ziellos und widersprüchlich
Ohne Anfang, ohne Ziel
Bodenlos und richtungslos
Als ob niemand mehr hier fühlt
Refrain (Nakarat)
Wo soll ich hin, sag mir wohin
Der Himmel schweigt, der Weg ist blind
Ein Kind, das seine Hand verlor
Allein im Sturm, allein im Chor
Wo soll ich hin, sag mir wohin
Zwischen gestern und Beginn
Wie ein Gast in dieser Zeit
Wie ein Flüchtling, einsam, weit
Strophe 2
Ein Kind auf einem Markt verloren
Die Hand der Mutter losgelassen
Es schaut nach links, es schaut nach rechts
Doch niemand bleibt hier stehen
Ein Kind aus einem Waisenhaus
Ohne Mutter, ohne Vater
Wie im leeren Weltraum treiben
Zwischen Schatten, immer matter
Refrain
Wo soll ich hin, sag mir wohin
Der Himmel schweigt, der Weg ist blind
Ein Kind, das seine Hand verlor
Allein im Sturm, allein im Chor
Wo soll ich hin, sag mir wohin
Zwischen gestern und Beginn
Wie ein Gast in dieser Zeit
Wie ein Flüchtling, einsam, weit
Strophe 3
Zum Himmel strecken sich die Bäume
Mit ihren trockenen, kalten Zweigen
Und an den Ästen schwingen Seile
Im Wind, der schweigend zieht
Doch tief im Boden, in der Dunkelheit
Wo niemand jemals schaut
Warten still ein paar Samen
Auf den Morgen, der noch glaubt
Refrain (Final)
Wo soll ich hin, sag mir wohin
Der Himmel schweigt, der Weg ist blind
Doch irgendwo im dunklen Land
Wächst neues Leben aus dem Sand
Wo soll ich hin, sag mir wohin
Vielleicht beginnt es tief darin
Unter Erde, still und klein
Wird irgendwann ein Wald daraus sein