[Strophe 1]
Stein auf Stein, das Dorf erwacht,
Im Nebel brennt die kalte Nacht.
Der Pflug ist stumm, die Felder leer,
Doch in den Hallen tobt das Meer.
Maschinen singen, Stahl wird heiß,
Krämer schweißt den Zukunftsschweiß.
Funken fliegen, Erde bebt,
Wenn Oberelsung’ den Hammer hebt.
[Refrain]
Feuer! Über Oberelsungen!
Glut im Herz, im alten Schwung.
Feuer! Über Oberelsungen!
Salatkirmes – ewig jung!
[Strophe 2]
Der Saal ist voll, die Trommel schreit,
Der Himmel blitzt in Dunkelheit.
Die Feuerwehr mit rotem Licht,
Hält Wache, wenn das Feuer spricht.
Kinder lachen, Bier fließt schwer,
Die Ahnen tanzen rings umher.
Fenner, Ruben, Glas in Hand,
Schwört den Eid auf Vaterland.
[Pre-Refrain]
Durch die Gassen zieht der Rauch,
Schwarz und süß – ein alter Brauch.
Bärenberg im Mondenschein,
Hört das Dorf im Donner schreien!
[Refrain]
Feuer! Über Oberelsungen!
Glut im Herz, im alten Schwung.
Feuer! Über Oberelsungen!
Salatkirmes – ewig jung!
[Bridge]
1250 Jahre Klang,
Die Zeit ist stolz, der Weg ist lang.
Oliver ruft, das Glas erhebt,
Ein ganzes Dorf, das ewig lebt.
Elektrisch pocht das Lebensrad,
Maschine, Mensch, ein stiller Pfad.
Stahl und Schweiß, das ist ihr Blut,
In Oberelsung’ brennt die Glut.
[Finale / Outro]
Wenn Asche fällt, wenn Feuer ruft,
Wenn über Feldern Nebel ruht,
Dann hörst du sie im Wind verweh’n –
Oberelsungen, stolz und schön.