Ich hab deine Worte gehört,
und sie haben noch Gewicht,
aber diesmal ziehen sie nicht mehr
alles in Dunkelheit.
Ja, da war dieses Zerbrechen,
dieses „fast für immer“ Gefühl,
doch irgendwo zwischen den Rissen
ist etwas Neues geblieben – still.
Nicht jede Liebe muss enden,
weil sie zu laut war im Sturm,
manchmal braucht sie nur Zeit,
um wieder zu lernen, wie man atmet, wie man ruht.
Ich seh uns nicht mehr als Wunde,
ich seh uns als Weg,
der uns einmal fast verloren hat –
und trotzdem noch existiert.
Vielleicht war es nicht „zu spät“,
vielleicht war es nur „noch nicht“
zwei Herzen, die sich lieben,
aber erst lernen mussten,
sich selbst nicht zu verlieren im Licht.
Und ja, ich fühl dich noch immer,
aber anders als früher:
nicht wie Schmerz,
sondern wie Erinnerung,
die mich nicht mehr zerbricht.
Vielleicht war das Chaos nötig,
um zu verstehen, was bleibt,
wenn alles andere leiser wird
und man sich selbst wieder schreibt.
Und wenn wir uns wiedersehen,
dann nicht als „fast“ oder „verloren“,
sondern als zwei Menschen,
die gelernt haben,
dass Liebe wachsen kann –
auch nach dem Fall.
Vielleicht diesmal nicht Kampf.
Vielleicht diesmal kein „zu viel“.
Vielleicht diesmal einfach wir –
ohne Angst,
ohne Ziel,
nur echt.