[Intro]
[leiser Atem, Schritte auf nassem Asphalt]
Mitten in der Nacht
Straßenlampe flackert
Dein Name auf der Zunge
Sydney
[Verse 1]
Du läufst allein durch die Gassen wie ein stiller Film
Schwarzer Mantel, kalte Finger, deine Augen schwimmen
Alle rufen deinen Namen, doch du hörst sie kaum
Du trägst Kronen aus Gerüchten, keine aus Vertrauen
Schatten auf der Haut, Make-up längst verschmiert
Parfum mischt sich mit dem Rauch, alles in dir friert
Du sagst, du brauchst niemand, doch dein Blick verrät
Du hoffst, dass irgendwer heut deine Narben sieht
[Chorus]
Sydney, Schattenprinzessin
regierst ein Reich aus Rauch und Fragen
Sydney, Schattenprinzessin
niemand kennt die Last, die du musst tragen
Sydney, Schattenprinzessin
du tanzt allein auf leeren Straßen
Sydney, Schattenprinzessin
ich seh dich fallen, seh dich wachsen
[Verse 2]
Dein Handy voll mit Nummern, doch kein Mensch, der bleibt
Du tauschst Küsse gegen Stille, bisschen Zärtlichkeit
In den Schaufenstern dein Gesicht, kurz bevor du fliehst
Du erkennst dich kaum noch wieder, wenn du ehrlich bist
Jeder Club ein kleines Königreich für eine Nacht
Du spielst lässig, spielst gefährlich, bis es in dir kracht
Und die Jungs um dich herum lieben nur die Show
Doch wenn morgens alles kippt, sind sie alle fort
[Chorus]
Sydney, Schattenprinzessin
regierst ein Reich aus Rauch und Fragen
Sydney, Schattenprinzessin
niemand kennt die Last, die du musst tragen
Sydney, Schattenprinzessin
du tanzt allein auf leeren Straßen
Sydney, Schattenprinzessin
ich seh dich fallen, seh dich wachsen
[Bridge]
Vielleicht warst du mal ein Kind mit zu großem Traum
Zu viel Kälte in den Zimmern, zu viel leerer Raum
Jetzt malst du dir mit Glitzer deine Rüstung hin
Doch ich seh durch jede Schicht, wer du wirklich bist
[Chorus]
Sydney, Schattenprinzessin
regierst ein Reich aus Rauch und Fragen
Sydney, Schattenprinzessin
niemand kennt die Last, die du musst tragen
Sydney, Schattenprinzessin
du tanzt allein auf leeren Straßen
Sydney, Schattenprinzessin
komm aus dem Dunkel, lass dich tragen