[Strophe 1]
Verdant, verdant – nicht schon wieder
Diese Steine, jedes Mal
Ich räum sie mir aus dem Weg
Doch sie stehen wieder da
Ich fall, ich fluch, ich steh dann auf
Und geh weiter, Stück für Stück
Doch der Pfad wird niemals eben
Nimmt mir jeden Blick zurück
Steine auf meinem Weg – sie fallen wie Regen
Hindern mich am Fliegen, halten mich am Boden
Ich schrei in die Nacht: „Wann ist es vorbei?“
Doch ich geh, auch wenn’s nur leise sei
Ich kenn die Muster, kenn das Spiel
Kaum ein Schritt – und alles friert
Was ich baue, fällt in Trümmer
Was ich will, wird mir verwehrt
Doch ich trag mein Herz wie Rüstung
Und mein Wille ist aus Stahl
Sie werfen Steine – ich bau Treppen
Denn ich hab keine andre Wahl
Steine auf meinem Weg – sie fallen wie Regen
Hindern mich am Fliegen, halten mich am Boden
Ich schrei in die Nacht: „Wann ist es vorbei?“
Doch ich geh, auch wenn’s nur leise sei
Niemals werd ich diese Steine los
Doch ich trag sie, werd sie groß
Mach aus jedem Stein ein Wort
Und aus Schmerz ein Lied, das weiterfort
Steine auf meinem Weg – sie formen mein Leben
Ich lern, auf ihnen zu tanzen, statt sie zu treten
Ich schrei in die Welt: „Ich geb nicht auf!“
Denn mein Herz kennt nur den einen Lauf
Verdant, verdant – ich seh Licht
Zwischen Steinen wächst Gesicht
Ich bin mehr als dieser Weg
Ich bin der, der ihn bewegt
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