Die Kirmes zieht durchs Städtchen ein,
mit bunten Lichtern, laut und fein.
Musik erklingt, die Menge lacht,
die Nacht wird plötzlich kunterbunt gemacht.
Wenn bunte Lichter Funken sprühen
und ferne Melodien glühen,
dann zieht die Kirmes durch die Nacht
und hat die Herzen hell gemacht.
Ein Duft aus Zucker, Mandeln, Träumen
zieht durch die Straßen, durch die Bäumen.
Die Menge lacht, die Welt wird weit—
für diesen kurzen Augenblick der Zeit.
Das Riesenrad dreht sacht im Wind,
als würd’s verraten, was wir sind:
ein bisschen Kind, ein bisschen frei,
ein Funken Glück – vorbei, vorbei…
Doch jedes Jahr, wenn wieder Lichter
malen Sterne ins Gesicht der Nüchter’n,
dann spürt man’s tief im Herzen drin:
Die Kirmes trägt uns heimlich hin.
ein Riesenrad, das sich dreht.
Ein kurzer Blick von weit hinab—
wie klein die Welt dort unten gab.
Ein Schrei, in der Geisterbahn ein Wind, ein kalter Hauch,
man fühlt den Grusel bis zum Bauch.
Doch draußen lacht man schon erneut –
ein bisschen Angst, die einfach freut.
Und jeder Gast, ob groß, ob klein,
lässt Sorgen kurz im Wind verwehen.
Die Kirmes bringt uns Frohsinn, Glück,
und einen Hauch von Kindheit zurück.
Ob Autoscooter
Funken sprühen, Herzen klopfen,
Mutige, die sich beklopfen.
Links ein Rempler, rechts ein Lachen –
hier lernt man kleine Crash-Schlachten.
Zwischen Buden, grell und bunt,
klingt Musik aus tiefstem Grund.
Ein Lachen fliegt, ein Ruf verhallt,
Schausteller ziehen durchs Fest, durch den Wald.
Sie kennen viele Städte,
doch keine hält sie fest.
Ihr Zuhause ist die Ferne,
ihr Herz schlägt auf dem Fest.
Der Breakdancer
Bunte Blitze, wildes Drehen,
man kann die Erde kreisen sehen.
Wer steigt hier aus, wirkt leicht benommen
und will doch gleich noch mal mitkommen.
Sie leben im Rhythmus von Fahrt und Licht,
vom frühen Morgen bis zum Schluss.
Und jede Nacht, wenn das Karussell schweigt, Berg Rauf geht’s schnell, und Tal hinab noch schneller,
mein Bauch wird leicht, mein Blick wird heller.
Mit viel Schwung – ein Jubelschrei:
Die Bahn ist kurz, der Spaß ist frei.
träumen sie weiter die Zeit, sie reicht.
Der Wagen ist ihr Zimmer,
der Platz ihr Lebenspfad.
Schausteller – freie Seelen,
die niemand jemals hat.
Ein Herz, das im Takt der Musik sich dreht,
ein Leben, das immer im Wandel steht.
Schausteller sein heißt: niemals ruh’n,
jedem Besucher ein Lächeln tun.
Und wenn der Wind über’n Platz dann weht,
weiß man: Es ist Zeit, dass das Leben weitergeht.
An der Schießbude
Ein Klacken, Zielen, Atem still,
der Treffer kommt, wenn man nur will.
Ein Teddybär als Heldentat –
man fühlt sich groß für einen Schlag.
Zuckerwatte schwebt im Duft,
geröstete Mandeln füllen die Luft.
Zwischen Lachen und hellem Schimmer
sieht man Schausteller – immer und immer.
Sie bauen Welten, bunt und fein,
für einen Moment nur – doch voller Sein.
Schaustellerherz, so frei und weit,
zieht übers Land von Zeit zu Zeit.
Wo Lichter glühen, da sind sie da –
ein Stück Magie, Jahr für Jahr.