[Strophe 1]
Ich hab versucht, das Feuer selbst zu schüren
Hab gedacht, ich muss die Rettung täglich neu verdienen
Eine leise Lüge flüstert: „Halt dich fest!“
Als ob meine Kraft den Himmel hält und mich nicht fallen lässt
Doch das Fleisch nützt nichts, die Rechnung geht nicht auf
Mein Stolz ist eine Sackgasse, ich geb ihn endlich auf.
[Refrain]
Was du beginnst, das bringst du auch ans Ziel
Nicht nur ein Stück, nein, du willst alles, du willst viel
Vom ersten Atemzug bis hin zum Tag des Herrn
Hältst du mich fest, auch wenn die Welt zusammenfällt
Du bist der Gott, dem kein Ding unmöglich ist
Was du beginnst, ist das, was du vollendest.
[Strophe 2]
Wenn das Gericht vor meiner Türe steht wie bei Jeremia
Und jedes Zeichen sagt: „Das Ende ist nun hier“
Dann seh ich deinen Arm, der Himmel und Erde schuf
Deine Treue ist kein Echo, sie ist der erste Ruf
Du fragst: „Ist mir denn irgendein Ding zu schwer?“
Und mein Schweigen ehrt dich, Herr, ich zweifle nicht mehr.
[Chorus]
Was du beginnst, das bringst du auch ans Ziel
Nicht nur ein Stück, nein, du willst alles, du willst viel
Vom ersten Atemzug bis hin zum Tag des Herrn
Hältst du mich fest, auch wenn die Welt zusammenfällt
Du bist der Gott, dem kein Ding unmöglich ist
Was du beginnst, ist das, was du vollendest.
[Bridge]
(Inspiriert von Johannes 6)
Viele gehen weg, weil das Wort sie stört
Weil das Ego stirbt, wenn man die Wahrheit hört
Doch wohin sollten wir gehen? Sag mir, wohin?
Du hast Worte ewigen Lebens, du bist der Sinn
Keine Peitsche, keine Angst, kein falscher Schein
Deine Gnade schreibt das Gesetz tief in das Herz hinein.
[Interlude / Instrumental]
(Dynamik steigert sich – Fokus auf die Kraft Gottes)
[Outro]
Ohne Straucheln, ohne Beben
Stellst du mich vor dein Angesicht
Tadellos in deinem Licht
Mit Jubel, nicht mit Zittern
Mit Jubel, nicht mit Angst.
Was du beginnst... bringst du ans Ziel.
Amen.