[Intro]
Wieder Nacht
Wieder wach
Wieder viel zu viel im Kopf
Keiner da
[Verse 1]
Tränen auf dem Hoodie, keiner sieht sie
Sag, mir geht’s gut, doch Bruder, bitte, glaub mir nie
Kaltes Wasser ins Gesicht, aber ich taue nicht
Red mit meinem Spiegel, doch er traut mir nicht
Zimmer viel zu klein, meine Sorgen viel zu groß
Schreib die Zeilen an die Wand wie ein Hilferuf in Rot
Alle sagen, das wird schon, ja, das wird schon gehen
Aber keiner bleibt, wenn sie mich stolpern sehen
[Chorus]
Hab den Druck auf der Brust, krieg die Luft nicht mehr rein
Zu viele Gedanken, ich zerreiß innerlich, aber schweig
Alle fragen: „Alles gut?“ und ich nick aus Reflex
Doch ich brech jede Nacht in mir selbst
Ich bin alleine mit der Trauer in dem viel zu langen Tag
Jede Stunde zieht sich wie ein Jahr
Hab den Druck auf der Brust, krieg die Luft nicht mehr rein
Vielleicht wär’s leichter, nicht mehr da zu sein
[Verse 2]
TikTok-Zeit auf’m Handy, aber keiner ruft mich an
Hundert Leute in den Chats, doch ich fühl mich fremd im Klang
Ess’ nix mehr, schlaf’ kaum, Augenringe tief wie Meer
Jede Nachricht, die ich tippe, lösch ich wieder, tut zu sehr
Mama fragt, warum ich lache, doch mein Lächeln ist gemalt
Papa sagt, ich muss nur kämpfen, doch mir fehlt dafür die Zahl
Keiner kennt die langen Nächte, wo der Kopf mich fast verbrennt
Wo ich leiser um Hilfe schreie, bis mich keiner mehr erkennt
[Chorus]
Hab den Druck auf der Brust, krieg die Luft nicht mehr rein
Zu viele Gedanken, ich zerreiß innerlich, aber schweig
Alle fragen: „Alles gut?“ und ich nick aus Reflex
Doch ich brech jede Nacht in mir selbst
Ich bin alleine mit der Trauer in dem viel zu langen Tag
Jede Stunde zieht sich wie ein Jahr
Hab den Druck auf der Brust, krieg die Luft nicht mehr rein
Vielleicht wär’s leichter, nicht mehr da zu sein
[Bridge]
Sag mir, hört das irgendwann auf?
Oder lern ich nur, besser zu schauspielern?
Wenn du das fühlst, was ich grad schreib
Dann sind wir vielleicht doch ein bisschen weniger allein
[Chorus]
Hab den Druck auf der Brust, krieg die Luft nicht mehr rein
Zu viele Gedanken, ich zerreiß innerlich, aber schweig
Alle fragen: „Alles gut?“ und ich nick aus Reflex
Doch ich brech jede Nacht in mir selbst
Ich bin alleine mit der Trauer in dem viel zu langen Tag
Jede Stunde zieht sich wie ein Jahr
Hab den Druck auf der Brust, krieg die Luft nicht mehr rein
Vielleicht wird’s leichter, wenn ich’s endlich laut schrei (endlich laut schrei)