Einleitung:
Der Mond hängt schief im schwarzen Tann,
kein Laut, kein Licht, kein Mensch, kein Mann,
nur Schritte knacken leis im Laub,
und irgendwo da atmet der Wald ganz taub…
Strophe 1:
Wir gehen los, zu viert im Kreis,
der Weg wird enger, kalt und leis,
ein Ast bricht plötzlich irgendwo,
und keiner weiß mehr so genau wo.
Refrain:
Durch den Wald in tiefer Nacht,
wo jeder Schatten Späße macht,
wir lachen noch, doch hören’s genau —
hier ist nicht nur Tau im Grau.
Strophe 2:
Ein Rascheln links, ein Hauch von rechts,
der Wind erzählt uns nichts als Schrecks,
ein Flüstern zieht durch dunkle Reih’n,
als wär’n wir hier nicht ganz allein.
Refrain:
Durch den Wald in tiefer Nacht,
wo jeder Schatten Späße macht,
wir lachen noch, doch hören’s genau —
hier ist nicht nur Tau im Grau.
Strophe 3:
Der Weg verschwindet Stück für Stück,
kein Stern zeigt uns den Weg zurück,
nur Augen blitzen kurz im Licht,
doch jemand sagt: „Die waren’s nicht…“
Refrain:
Durch den Wald in tiefer Nacht,
wo jeder Schatten Späße macht,
wir lachen noch, doch hören’s genau —
hier ist nicht nur Tau im Grau.
Strophe 4:
Ein Knacken folgt uns Schritt für Schritt,
als käme jemand heimlich mit,
wir bleiben steh’n, der Wald hält an,
als würde er uns stumm betracht’n.
Refrain:
Durch den Wald in tiefer Nacht,
wo jeder Schatten Späße macht,
wir lachen noch, doch hören’s genau —
hier ist nicht nur Tau im Grau.
Strophe 5:
Dann fällt ein Lichtschein durch das Geäst,
wir seh’n den Weg, doch keiner spricht,
denn jeder spürt tief in sich drin:
Der Wald gibt uns nicht alles hin.
Refrain:
Durch den Wald in tiefer Nacht,
wo jeder Schatten Späße macht,
wir lachen noch, doch hören’s genau —
hier ist nicht nur Tau im Grau.
Schluss:
Dann bricht das Lachen laut hervor,
wir rennen los wie nie zuvor,
und schwören uns beim ersten Schein:
Nie wieder… gehen wir allein. 🌙🌲