(Verse 1)
Einst am Ufer, fern der Heimat,
wo die Schiffe weiterziehn,
lag ein Volk aus alten Zeiten,
musste fliehn, musste fliehn.
(Verse 2)
Lissabon ließ uns nicht bleiben,
Inquisition nahm unser Recht.
Doch wir trugen unsre Namen,
unsre Hoffnung war nicht schlecht.
(Chorus)
Also zogen wir nach Norden,
über Meere, über Land,
suchten Hamburg, suchten Altona,
eine Zukunft, eine Hand.
(Verse 3)
Frankfurt rief mit offnen Toren,
doch der Weg war hart und weit.
Manche fanden Schutz in Berlin,
in der alten, kalten Zeit.
(Bridge)
In den Gassen klangen Lieder,
von Sevilla, aus Madrid.
Und die Sprache, die wir sprachen,
war ein heimliches Gebet.
(Chorus)
Also zogen wir nach Norden,
über Meere, über Land,
suchten Glück in Amsterdam,
und in Deutschland neue Hand.
(Verse 4)
In Hamburg bauten wir Synagogen,
Frankfurt wurde unser Hort.
Doch der Süden war verschlossen,
nur im Norden fanden wir fort.
(Outro)
Nun sind Jahrhunderte vergangen,
doch die Namen klingen noch.
Und die Wege, die wir gingen,
führen weiter, führen fort.
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