[Verse]
Er hat schon überall gewohnt, Ziegel, Beton,
Kellerlicht, Dachgeschoss, Schatten im Salon.
Wände reden, flüstern von 'nem alten Ton,
Stephan zieht, zieht weiter, niemals Station.
Er hat schon überall geschuftet, Tag und Nacht,
Schweiß tropft, Hände rau, niemals Pracht.
Von der Klinge bis zum Pflug, von der Feder bis zur Macht,
Doch sein Lohn? Nur der Staub, der in die Seele kracht.
[Chorus]
Das ist Stephan, immer am Rand,
Kein Kompass, keine Heimat, kein festes Land.
Das ist Stephan, Ketten und Sand,
Flüchtig wie Rauch, verschwindet aus der Hand.
[Verse 2]
Er hat schon überall gesessen, Stahl und Stein,
Jede Zelle ein Kapitel, jedes Kapitel allein.
Gitter singt, singt Lieder, monoton und klein,
Doch in seinem Kopf tobt ein Sturm, wild und gemein.
Blicke schneiden, Messer in der Luft,
Stimmen hallen, Wahrheit oder Trug?
Stephan lacht, doch sein Lachen ruft,
Ein Echo aus dem Abgrund, tief und klug.
[Chorus]
Das ist Stephan, immer am Rand,
Kein Kompass, keine Heimat, kein festes Land.
Das ist Stephan, Ketten und Sand,
Flüchtig wie Rauch, verschwindet aus der Hand.