Intro
230, alles rast, doch ich steh’ still,
Lächeln aufgesetzt, obwohl ich’s nicht mehr will.
Augen schwer, jede Nacht wird viel zu lang,
Keiner hört den Lärm in meinem Kopf, nur den Klang.
Part 1
Jeden Morgen gleiche Last auf meiner Brust,
Such’ nach Hoffnung, doch ich find’ nur Frust.
Tabletten sollten helfen, doch die Leere bleibt,
Jeder sagt: “Das geht vorbei”, keiner weiß, was mich treibt.
Schlaf kommt nie, doch ich bin dauernd müde,
Kämpf’ gegen Gedanken, die ich niemandem mehr zeige.
Alle reden, keiner hört wirklich hin,
Frag’ mich jeden Tag, wo ich verloren bin.
Pre-Hook
Ich schrei’ so laut, doch alles bleibt stumm,
Warum fühlt sich jeder neue Tag genauso an?
Hook
230 BPM, mein Herz schlägt gegen die Wand,
Ich such’ nach einem Ausweg, doch find’ keinen Rand.
Ich will, dass endlich jemand wirklich versteht,
Dass man manchmal zerbricht, obwohl man weitergeht.
Wenn ich falle, heb mich auf, lass mich nicht allein,
Ich will nicht nur funktionieren – ich will endlich frei sein.
Part 2
Masken sitzen fest, keiner sieht mein Gesicht,
Sag’ “Mir geht’s gut”, doch glauben tu’ ich’s nicht.
Jeder Schritt fühlt sich an wie tausend Tonnen Stein,
Ich frag’ mich oft: Muss das für immer so sein?
Doch tief in mir glimmt irgendwo ein kleines Licht,
Auch wenn ich’s heute selber kaum noch seh’.
Vielleicht reicht ein Mensch, der einfach bei mir bleibt,
Bis die Nacht vergeht und wieder etwas Hoffnung bleibt.
Outro
230 im Kopf, doch ich geb’ nicht ganz auf,
Vielleicht hört heute jemand meinen Lauf.
Nicht perfekt, nicht heil, doch ich bin noch hier,
Und vielleicht beginnt genau da ein neues Wir.