Titel: “Hinter diesen Wänden”
(Intro – ruhig, kalt)
Hinter diesen Wänden klingt Lachen wie Hohn,
es riecht nach Kaffee und kaltem Beton.
Ein Zuhause, sagen sie, doch sag mir,
warum fühl ich mich hier wie ein Fremder in mir?
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(Vers 1)
Mama redet von Liebe, doch ihre Augen schweigen,
Papa redet von Stärke, doch er kann sie nicht zeigen.
Ich rede mit Wänden, weil die wenigstens zuhören,
Familie nennt man das – ich nenn’s: langsam erfrieren.
Der Tisch voll Teller, doch keiner isst ehrlich,
Worte schmecken bitter, selbst das Brot wirkt gefährlich.
Keiner fragt, wie’s geht, keiner will wirklich wissen,
wie viel Zorn in den Adern zwischen Lächeln und Kissen.
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(Hook – laut, gebrüllt fast)
Das ist Heimleben – kein Friede, kein Licht,
nur Masken aus Liebe und kaltes Gesicht.
Sie nennen’s Familie, ich nenn’s Gericht,
denn Liebe hier drinnen verurteilt mich.
Das ist Hass im Gewand von Gewohnheit,
Ignoranz als tägliche Freundlichkeit.
Ein “Wie geht’s dir?” ohne Ohr, ohne Zeit –
das ist Heimleben, Bruder, Ehrlichkeit: weit!
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(Vers 2)
Ich hab gelernt, zu schweigen statt laut zu schreien,
weil Worte hier drinnen wie Klingen sein.
Jede Frage, ein Risiko, jede Meinung, ein Streit,
jede Wahrheit, ein Brand, der niemanden freut.
Und trotzdem bleib ich, aus Pflicht, aus Angst,
aus dieser Sehnsucht, die mich krank macht.
Weil Liebe hier ’n Deal ist, ein Tauschgeschäft,
du gibst Gehorsam – sie nennt das “Respekt”.
Ich hab Nächte gezählt, in denen Wände reden,
sie flüstern Geschichten von verpasstem Leben.
Und wenn ich geh, schwör ich mir leise,
dass ich nie so kalt werd – auf keine Weise.
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(Hook – wieder, noch lauter)
Das ist Heimleben – kein Friede, kein Licht,
nur Masken aus Liebe und kaltes Gesicht.
Sie nennen’s Familie, ich nenn’s Gericht,
denn Liebe hier drinnen verurteilt mich.
Das ist Hass im Gewand von Gewohnheit,
Ignoranz als tägliche Freundlichkeit.
Ein “Wie geht’s dir?” ohne Ohr, ohne Zeit –
das ist Heimleben, Bruder, Ehrlichkeit: weit!
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(Bridge – leiser, fast flüsternd)
Vielleicht ist Liebe hier ’ne Pflicht, kein Gefühl,
ein Konstrukt, gebaut aus Lügen und Stil.
Vielleicht bin ich falsch, weil ich fühle, was echt,
und sie sind nur richtig, weil sie fühlen: gerecht.
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(Outro – ruhig, resigniert)
Hinter diesen Wänden, da lernst du schnell,
dass Blut zwar bindet, doch nicht immer hält.
Und wenn sie fragen, was Liebe ist, sag ich schlicht:
Ein Ort, wo du bleibst – auch wenn keiner dich sieht.