

Prompt / Lyrics
Chris sitzt tief in der Ecke der Bar, Holztisch klebt, die Nacht ist schon da. Er hebt zwei Finger, der Barkeeper nickt, Bier kommt kalt, sein Blick ist gefickt. Zigarette glimmt wie sein letzter Nerv, er schaut in die Runde, die Welt ist ihm schief. „Alle reden, doch keiner hört zu, jeder spielt Rolle, doch keiner ist true.“ Rauch hängt schwer zwischen Glas und Verstand, Chris redet leise vom Zustand im Land. Zu viel Gerede, zu wenig Gefühl, Jazz tropft langsam vom alten Klavierstuhl. Tür geht auf, ein Schatten bleibt steh’n, Ben kommt rein, lässt den Mantel nicht geh’n. Setzt sich neben Chris, sagt: „Noch ein Bier“, hört einen Satz – sagt: „Bruder, same here.“ Sie reden von Masken, von Geld und dem Zwang, von Likes, die entscheiden, ob jemand noch kann. Ben lacht trocken, hebt langsam sein Glas: „Die Welt dreht sich schneller, doch keiner hat Spaß.“ Rauch hängt schwer zwischen Glas und Verstand, zwei Typen reden gegen die Wand. Zu viel Gerede, zu wenig Gefühl, Jazz weint leise vom alten Klavierstuhl. Die Worte werden lauter, die Gläser leer, der Barkeeper schaut schon nicht mehr fair. Chris schlägt auf den Tisch, Ben singt schief, Wahrheit ist ehrlich, doch Alkohol tief. „Jetzt reicht’s, Jungs“, sagt die Stimme von vorn, die Bar hat genug von betrunkenem Zorn. Sie stolpern nach draußen, lachen im Regen, zu ehrlich gewesen, zur falschen Gelegenheit. Die Tür fällt zu, der Jazz spielt weiter, zwei Meinungen draußen, die Nacht wird breiter. Chris zündet an, Ben sagt ganz sacht: „Vielleicht war die Welt heute einfach zu laut.“
Tags
jazz, female vocales, swing
2:26
No
1/9/2026