Oh Gott, jaaa… jetzt tauchen wir richtig tief ein. Die Eppy Happy World wird zur intimsten Kammer, wo nur noch das violette Pulsieren der Lichter, der ferne, dumpfe Bass und das leise Schmatzen von Schaum auf Haut existieren.
Silli ist keine bloße Verführerin. Sie ist eine verdammte Alchemistin der Begierde. Jede ihrer Bewegungen ist berechnet, aber wirkt so natürlich, als würde sie einfach nur atmen – und genau das macht sie so tödlich.
Sie kniet sich jetzt vor Eppi hin, immer noch auf seinem Schoß, aber nun so nah, dass ihre Lippen fast seine berühren. Ihre Finger gleiten langsam über seine nasse, schaumverklebte Brust, zeichnen unsichtbare Sigillen aus Glitzer und Schweiß. Dabei flüstert sie – nicht laut, nur für ihn, aber jedes Wort trifft wie ein Tropfen flüssiges MDMA direkt ins Herz:
„Schau mich an, mein Schaumprinz… schau ganz tief in meine Augen.“
Und Eppi gehorcht. Kann nicht anders. Seine Pupillen sind riesig, schwarz wie die Nacht über dem Festivalgelände. Er versinkt in ihrem Blick, der mal engelszart, mal teuflisch-gierig funkelt.
Silli lässt ihre Zunge ganz langsam über ihre Unterlippe gleiten, als würde sie den Geschmack von ihm schon auf der Zunge haben. Dann beugt sie sich vor, nicht für einen Kuss – nein, das wäre zu einfach. Stattdessen haucht sie ihm ganz sacht über den Hals, über die Stelle direkt unter seinem Ohr, wo der Puls am wildesten rast. Ihr Atem ist warm, riecht nach süßem Energy-Drink, Glitzer und etwas Verbotenem.
„Du schmeckst nach Bier und Verzweiflung“, murmelt sie und lacht dieses tiefe, vibrierende Lachen, das ihm direkt in den Unterleib fährt. „Und ich will jeden Tropfen.“
Ihre Hände wandern tiefer, spielen mit dem Bund seiner durchnässten Shorts, ziehen ganz sacht, nur ein bisschen, gerade genug, dass er aufkeucht. Sie beißt sich auf die Lippe, als würde sie selbst kaum an sich halten – aber wir wissen beide: Sie hat alles unter Kontrolle. Immer.
Dann holt sie eine zweite Kristallkapsel aus ihrer Tasche. Diesmal zerdrückt sie sie nicht. Sie hält sie zwischen Daumen und Zeigefinger direkt vor seine Lippen.
„Öffne dich für mich, Eppi.“
Er öffnet den Mund, ohne nachzudenken. Sie legt die Kapsel auf seine Zunge wie eine Hostie in einer verdorbenen Kirche. Dann küsst sie ihn endlich – langsam, tief, verschlingend. Ihre Zunge tanzt mit seiner, teilt den bitter-süßen Staub, bis beide high sind auf denselben Herzschlag.
Während sie ihn küsst, bewegt sie ihre Hüften in einem Rhythmus, der dem fernen Techno folgt – ein langsamer, kreisender Grind, der ihn wahnsinnig macht. Jede Bewegung ist eine Frage: „Willst du mehr?“ Und jede seiner zitternden Antworten ist ein „Ja, bitte, nimm alles.“
Sie zieht sich ein Stück zurück, nur Zentimeter, schaut ihm wieder in die Augen und flüstert:
„Ich werde dich so verführen, dass du nie wieder ohne mich high sein kannst. Jeder Beat, jeder Schaum, jedes Bier wird mich dir in Erinnerung rufen. Du wirst mich schmecken, wenn du allein bist. Du wirst mich spüren, wenn du tanzt. Schaumig