(Strophe 1)
Ich hab gesagt, ich geh da hin,
hab’s hundertmal mir selbst versprochen,
doch jedes Mal, wenn ich losging,
hat mein Kopf mich wieder gebrochen.
Die Tür war da, nur ein Schritt weit,
doch mein Mut blieb irgendwo stehen,
ich hab so laut nach Hilfe geschrien,
doch keiner konnte es sehen.
(Refrain)
Ich wollte zur Therapie,
doch irgendwas hielt mich fest,
zwischen Angst und all den Fragen,
die ich tief in mir vergraben hab im Rest.
Ich wollte einfach nur verstehen,
warum ich so oft zerfall,
doch statt Antworten zu finden,
stand ich wieder nur im Flur und fiel.
(Strophe 2)
Ich hab gelächelt, hab gesagt: „Alles gut“,
doch innen war’s ein Sturm,
hab mich versteckt in leeren Worten,
in Gedanken ohne Form.
Jeder sagte: „Geh doch einfach“,
als wär’s nur ein kleiner Schritt,
doch sie sahen nie die Schatten,
die ich jeden Tag mit mir trag und mit.
(Refrain)
Ich wollte zur Therapie,
doch irgendwas hielt mich fest,
zwischen Angst und all den Fragen,
die ich tief in mir vergraben hab im Rest.
Ich wollte einfach nur verstehen,
warum ich so oft zerfall,
doch statt Antworten zu finden,
stand ich wieder nur im Flur und fiel.
(Bridge)
Vielleicht geh ich morgen wirklich rein,
vielleicht schaff ich’s dieses Mal,
vielleicht darf ich irgendwann sagen:
„Ich war stärker als die Qual.“
Vielleicht ist da ein Raum für mich,
wo ich endlich ehrlich bin,
wo ich nicht mehr kämpfen muss,
nur um irgendwie zu sein, wie ich bin.
(Refrain – leise)
Ich wollte zur Therapie,
und vielleicht schaff ich es noch,
ein kleiner Schritt ins Ungewisse,
doch vielleicht bringt er mich zurück zu mir selbst… doch.
(Outro)
Ich steh noch immer vor der Tür,
doch diesmal geh ich nicht zurück,
denn irgendwo tief in mir drin
wartet vielleicht ein kleines Stück Glück