[Verse 1]
Letzte Bahn
Es ist fast leer
Stadt verschwimmt im Abendverkehr
Fenster sind wie altes Glas
Zeigen mir
Was früher war
Ich zähl Funken an der Schien
Frag mich
Wo wir morgen sind
Jede Weiche
Die sich dreht
Fühlt sich an wie Spätverspätung
[Chorus]
Komm
Wir fahr’n auf der Sternenbahn
Über Häuser
Über all den Kram
Du und ich
So klein
So groß
Halte fest
Lass nie mehr los
Wenn die Welt in den Schatten steht
Und der Mut mit dem letzten Zug vergeht
Fahr ich heim auf der Sternenbahn
Solang du neben mir sitzt
[Verse 2]
Alte Tickets in der Hand
Jahre kleben wie Kaugummi am Rand
Deine Stirn an meinem Arm
Außen Kälte
Innen warm
Ein Signal wird grün
Dann rot
Manchmal fürcht ich jeden Tod
Doch du lachst und schaust mich an
Sagst: "Wir fangen wieder an"
[Chorus]
Komm
Wir fahr’n auf der Sternenbahn
Über Sorgen
Über jeden Plan
Du und ich
So laut
So still
Weil ich nur noch eines will
Wenn die Zeit uns die Namen nimmt
Und Erinnerung im Tunnel singt
Bleib ich hier auf der Sternenbahn
Solang du neben mir sitzt
[Bridge]
Vielleicht steigt morgen jemand ein
Der weiß
Wo wir aussteigen
Vielleicht verpasst du irgendwann
Einmal meinen Halt
Doch heut Nacht
In diesem Wagen
Trägt uns jede kleine Frage
Wie ein Schweif im schwarzen Raum
Durch den ganzen Traum
[Chorus]
Komm
Wir fahr’n auf der Sternenbahn
Über Zweifel
Über jeden Wahn
Du und ich
Aus Fleisch und Licht
Mehr verlang ich grade nicht
Wenn der Tag sich im Dunkeln bricht
Und die Angst durch die Scheiben kriecht
Bleib bei mir auf der Sternenbahn
Solang es Sterne für uns gibt