(Beat drop – dunkler Bass, Sirenen flackern)
10 Seelen im Spiegel, eine geht entzwei,
Neun bleiben stehen, doch keiner bleibt frei.
Gift in den Venen, Rauch in der Lunge,
Lügen im Takt, und der Teufel hat Zunge.
Neun Schatten tanzen, flüstern im Kreis,
jeder von ihnen trägt Hass und Preis.
Sie lachen, sie schreien, sie singen im Takt,
doch jeder Beat wird vom Schicksal geknackt.
Einer fällt tief, weil das Karma ihn packt,
seine Gier nach Macht hat ihn stillgemacht.
Acht Schatten bleiben, mit Messern aus Glas,
reflektieren die Sünden, die Wahrheit war krass.
Acht Schatten ziehen durch Asphalt und Rauch,
sieben fliehen fluchend, verlieren den Bauch.
Sechs suchen Liebe, doch finden nur Stahl,
fünf brennen nieder, der Himmel wird schmal.
Vier Herzen pumpen im Takt der Sirenen,
drei flüstern leise: „Wir wollten doch lehnen.“
Zwei sind geblieben, zerstört, aber wach,
die letzte zerbricht, doch sie lacht im Schach.
(Bridge – verzerrte Stimme, metallisch)
Ich hör sie reden, sie flüstern von Ruhm,
doch keiner versteht den Preis im Boom.
Jede Tat, jede Lüge, jeder verlorne Traum,
zieht dich tiefer rein, in den alten Raum.
(Verse 2)
Ich schreib Verse wie Narben in Beton,
meine Stimme vibriert wie ein Donner im Thron.
Kein Märchen, kein Segen, kein Happy End,
nur Asche, Blut und der Wind, der brennt.
Ich bin der Takt, der in Schatten schlägt,
die Faust, die den Himmel in Staub legt.
Ich spür den Beat, er dröhnt im Genick,
jede Line ein Schlag, ein finstrer Blick.
Sie nennen mich Sturm, ich reiß dich mit,
Worte wie Blitze, der Boden zersplittert.
Ich spuck in den Wind, mein Herz ist Lava,
jeder Reim ein Dolch, kalt wie Java.
(Chorus / Hook)
10 Schatten, 9 gebrochen,
8 verbrannt, 7 gerochen,
6 geflüchtet, 5 verflucht,
4 verloren, 3 gesucht.
2 noch übrig, 1 steht da,
spiegelt die Wahrheit – so klar, so nah.
Kein Licht, kein Ton, kein Traum –
nur der Beat in meinem Raum.
(Bridge / Spoken)
Siehst du’s nicht? Wir sind Masken im Licht,
keiner von uns trägt das wahre Gesicht.
Sie wollen Ruhm, doch keiner will Schmerz,
keiner erkennt, was da frisst im Herz.
(Verse 3)
Ich schneid durch die Stille mit Worten aus Stahl,
meine Stimme brennt wie ein digitales Mahl.
Schwarzweiß-Gedanken, Neon im Kopf,
jeder Schritt im Takt – ein Donner, ein Tropf.
Der Himmel zerreißt, die Erde bebt,
ein Schatten bleibt stehen, der Rest verweht.
Ich spür wie mein Atem im Echo bricht,
doch der Beat lebt weiter, vergisst mich nicht.
Ich tanz mit den Flammen, spiel Schach mit dem Tod,
mein Flow ist Gift, mein Reim ist Kot.
Doch echt, roh, rein und klar,
ein Spiegel der Welt, so wie sie war.
(Outro / Fade Out)
10 Seelen kamen, 1 blieb stehen,
unter den Sternen, wo Winde wehen.
Kein Gott, kein Richter, kein Gebet,
nur das Echo vom Beat, das weitergeht