[Strophe 1]
In der DDR geboren, gelernt zu gehorchen,
Befehle, Gesichter, doch keiner darf forschen.
Der Westen lockt, mit Geld und Licht,
doch Vertrauen – das gibt’s hier nicht.
Ich hab mein Leben lang Verrat gesehn,
Freundschaft zählt nichts, nur wer bleibt stehn.
Ich hab gelernt: wer zögert, verliert,
wer redet zu viel, wird aussortiert.
[Refrain]
Ich bin der Verräter – so nennt ihr mich,
doch ich verrat nur, wer’s verdient für sich.
Ein Junge schützt Freunde? – den kündig ich,
weil ich der Chef bin, der Richter, das Licht.
Ich bin der Verräter – mein Wort ist Gesetz,
wer mir vertraut, verliert sein Netz.
Ich hol mir jeden, der mich verraten will,
zieh ihn auf meine Seite, ganz still.
[Strophe 2]
Ich hab gelernt, wie man Menschen lenkt,
wie man Vertrauen an falsche schenkt.
Ein Blick, ein Wort – und du bist mein,
so dreht sich das Spiel, Tag aus, Tag ein.
Freunde sind Schwäche, das hab ich erkannt,
Verrat ist die Währung in meinem Land.
Ich spiel das Spiel, das keiner gewinnt,
weil jeder irgendwann lügt wie der Wind.
[Refrain]
Ich bin der Verräter – so nennt ihr mich,
doch ich verrat nur, wer’s verdient für sich.
Ein Junge schützt Freunde? – den kündig ich,
weil ich der Chef bin, der Richter, das Licht.
Ich bin der Verräter – mein Wort ist Gesetz,
wer mir vertraut, verliert sein Netz.
Ich hol mir jeden, der mich verraten will,
zieh ihn auf meine Seite, ganz still.
[Bridge]
Und wenn du denkst, du kennst mein Gesicht,
dann sieh genau hin – Vertrauen bricht.
Ich bin das Echo der alten Zeit,
der Schattenmann der Sicherheit.
[Refrain – Final]
Ich bin der Verräter – das ist mein Fluch,
ich leb von Lügen, such nach dem Bruch.
Ich kündig die, die glauben an Licht,
weil keiner mehr ehrlich ist – auch ich nicht.
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