Nachts allein, Rauch zieht durch die Straße,
Herz kalt, doch ich trag noch Hoffnung in der Tasche.
Zu viel gesehen, Bruder, zu früh erwachsen,
sie reden von Liebe, doch meinen nur die Schatten.
Mama sagt: „Bleib sauber“, doch die Welt ist dreckig,
hab gelernt zu lächeln, auch wenn alles brennt innerlich.
Brüder neben mir, doch Vertrauen zerbricht,
jeder will hoch, doch vergisst dabei sich.
Nächte ohne Schlaf, Gedanken drehen Runden,
jede Wunde lehrt mich, nichts war umsonst hier unten.
Sie fragen: „Warum bist du so still?“
Weil man nicht alles sagt, was man fühlt.
Nachts allein, Rauch zieht durch die Straße,
Herz kalt, doch ich trag noch Hoffnung in der Tasche.
Zu viel gesehen, Bruder, zu früh erwachsen,
sie reden von Liebe, doch meinen nur die Schatten.
Liebe kahm und ging wie ein flüchtiger Traum,
hab mein Herz verschenkt, doch bekam es kaum.
Zu viel Vertrauen, ja, mein Fehler gewesen,
heute schreib ich Zeilen statt alte Nachrichten zu lesen.
Geld kommt, Geld geht, doch der Schmerz bleibt gleich,
egal ob arm oder irgendwann reich.
Ich trag meine Narben wie Schmuck aus Gold,
denn sie zeigen mir, dass mein Herz noch lebt, auch wenn es grollt.
Wenn ich fall, steh ich auf, Bruder, immer wieder,
meine Stimme mein Weg, meine Texte die Lieder.
Vielleicht hört mich keiner, vielleicht irgendwann,
doch ich bleib echt – das ist mein Plan.