[Intro]
(Wind weeps softly)
In der Nacht, trist und klar,
Schatten tanzen, fern und nah.
[Verse 1]
Nebel kriecht durch die Straßen,
Stille drückt, Erinnerungen blasen.
Graue Mauern, die die Zeit bewahr'n,
Eine Stadt, die das Leben nicht mehr fahr'n.
Suche den Zug, der mich tragen kann,
Bis nach Moskau, dem unbekannten Land.
[Pre-Chorus]
Tropfen fallen auf das Asphaltmeer,
Jede Pfütze spiegelt ab, was war, und mehr.
Hörst du das Flüstern, die Geheimnisse hier?
Kauert wie der Frost, der die Seele erfrier'.
[Chorus]
Oh Moskau, wo bist du?
Eingeklemmt zwischen Träumen im Morgengrauen.
Pass auf die Amerikaner auf,
Finger am Puls, oh, sie könnten mich ausspionier'n.
Die Kälte frisst sich in mein Fleisch,
Die Nässe ist schlimmer, als ein feuchter Teich.
[Verse 2]
Schwarz-weiße Bilder, die ich mir wünsch',
Ein Leben im Flug, wie der Rauch eines Streich's.
Die Stasi-Augen, sie beobachten mich,
Hinter jeder Ecke, fange ich an zu flieh'n.
[Pre-Chorus]
Eine Gare, ein Schatten, der mir hilft,
Eine Stimme, die flüstert: "Hier wird die Zeit gekillt."
Jeder Schritt vorsichtig, leise, infiltrier'n,
Tankan nasse Träume, lass' sie nicht verlier’n.
[Chorus]
Oh Moskau, wo bist du?
Eingeklemmt zwischen Träumen im Morgengrauen.
Pass auf die Amerikaner auf,
Finger am Puls, oh, sie könnten mich ausspionier'n.
Die Kälte frisst sich in mein Fleisch,
Die Nässe ist schlimmer, als ein feuchter Teich.
[Bridge]
Ratterndes Gleis, die Hoffnung verfliegt,
Ein Blick zurück, was mich hier noch wiegt.
Komm, gib mir die Kraft, mutig zu sein,
Auf der Suche nach Freiheit, und lass' mich nicht allein.
[Outro]
Oh Moskau, ruf mich heim,
In die Arme des Vertrauten, weg von dem Schein.
Die Ängste verhallen, die Schatten verschwinden,
Möge der Zug uns, in Freiheit, verbinden.