Titel: Und doch steh ich auf
(inspiriert von „Am seidenen Faden – Ein Leben für Innovation und Freiheit“)
[Strophe 1]
Ich ging durchs Feuer mit offenen Augen,
Narben der Stille, vom Himmel gezogen.
Ein Junge zerbrochen, der Atem so knapp,
Doch fand ich im Dunkeln meinen Kampf.
[Strophe 2]
Sie wollten zähmen, was in mir lebt,
Doch Wurzeln wachsen wild, wenn man sie hebt.
Von heiligen Hallen zu Schlachtfeldern weit,
Verlor meinen Namen, fand meinen Klang zugleich.
[Refrain]
Und doch steh ich auf, wie Flüsse ziehn,
Durch Tage zerbrochen, durch Sonnenschein fliehn.
Keiner sieht den Krieg in mir,
Doch durch all das —
Steh ich auf, hier.
[Strophe 3]
Ich baute mit Händen, ich träumte mit Glut,
Aus fallenden Mauern wuchs neuer Mut.
Die Welt sagte Nein, doch ich sagte: „Jetzt“,
Mit Hoffnung aus Asche, die nie zerfällt.
[Refrain]
Und doch steh ich auf, durch Sturm und Brand,
Jede Narbe spricht – mein Name bekannt.
Sie wollten brechen, was ich schrieb,
Doch durch all das —
Steh ich auf, wie ich blieb.
[Bridge] (sanft, ätherisch)
Wasser sang, wo Drähte versagten,
Wunder, die sich der Wissenschaft entzogen wagten.
Ein Flüstern reiste durch das Licht,
Ein Morgen, geboren aus leisen Geschichten.
[Finaler Refrain]
Und doch steh ich auf — mit offener Seele,
Durch jeden Fall fand ich mich wieder, ganze Kehle.
Dies ist mein Schwur, mein Klang, mein Sein:
Ich lebte, ich brannte —
Und steh...
noch immer auf.