Strophe 1
Ich steh früh auf, die Straßen noch leer,
trag meine Sorgen wie Akten mit mir.
Die Uhr an der Wand zählt fremde Zeit,
träumt von Pausen, doch kennt kein „vielleicht“.
Gesichter kommen, Gesichter gehn,
man lernt zu funktionieren, nicht zu verstehn.
Pre-Chorus
Und ich frag mich leise, wenn keiner spricht:
Leb ich für morgen oder nur für die Pflicht?
Refrain
Zwischen den Zeilen liegt so viel mehr,
Trauer, die bleibt, auch wenn man lacht.
Liebe, die trägt, doch manchmal schwer,
Freundschaft, die hält – oder leise zerbricht bei Nacht.
Wir fallen, wir stehen, wir tun so stark,
doch unser Herz zählt anders als der Lohn auf dem Blatt.
Strophe 2
Ich hab vertraut und bin enttäuscht,
hab Worte geglaubt, die man schnell bereut.
Manche Versprechen waren nur Wind,
und manche Freunde gingen, ohne Abschied zu sind.
Doch da war auch Wärme in dunkler Zeit,
eine Hand, die blieb, als alles schweigt.
Pre-Chorus
Und ich lern langsam, auch wenn’s schmerzt:
Nicht jeder Verlust ist das Ende vom Herz.
Refrain
Zwischen den Zeilen liegt so viel mehr,
Trauer, die heilt, wenn man sie zulässt.
Liebe, die bleibt, auch wenn nichts mehr fair,
Freundschaft, die echt ist, wenn der Rest uns verlässt.
Wir arbeiten Tage, wir jagen dem Glück,
doch manchmal liegt es in einem ehrlichen Blick.
Bridge
Vielleicht sind wir müde, weil wir zu viel tragen,
zu wenig fühlen, zu selten fragen.
Was, wenn Erfolg nicht lauter Applaus,
sondern Frieden ist, wenn man abends nach Haus?
Letzter Refrain
Zwischen den Zeilen, da sind wir wir selbst,
mit Narben, mit Hoffnung, mit Zweifel im Gepäck.
Trauer und Liebe, Verlust und Halt,
Freundschaft und Arbeit – alles Teil von dem, was uns malt.
Und wenn alles zerbricht, bleibt ein leiser Sinn:
Dass wir fühlen können, zeigt, dass wir leben – mittendrin.