[Verse 1]
Ich sitz in meiner Küche,
Fliesen kalt, Blick auf den Herd.
In der Wohnung ist es still,
nur der Löffel auf dem Brett.
Zwischen Becher und dem Teller,
liegt die Blisterpackung blank.
Ich hab meine Tabletten genommen,
und mein Kopf wird langsam sanft.
Neunzehn dreißig auf der Uhr,
ich zähl den Moment nicht klein.
Ein Schluck Wasser, tiefer Atem,
heut muss ich bei mir sein.
[Pre-Chorus]
Tür zu, Welt bleibt draußen,
ich sortier mich Stück für Stück.
Kein Drama auf dem Tisch,
nur der Raum und mein Rückgrat zurück.
[Chorus]
Tabletten drin, ich bleib hier
In meiner Küche, ganz bei mir
Tabletten drin, ich bleib hier
Ich atme aus, ich komm zu mir (zu mir)
[Verse 2]
Die Tasse steht noch warm am Rand,
doch ich brauch grad keinen Lärm.
Der Tag hing schwer an meinen Schultern,
jetzt wird alles langsam fern.
Ich kenn die Ecken meiner Wohnung,
jede Macke in der Wand.
Und wenn ich mich zerstreut gefühlt hab,
halt ich mich mit diesem Plan.
Neunzehn dreißig, leise Klarheit,
kein großer Film, nur dieser Schritt.
Ich nehm mich ernst in meiner Küche,
und der Rest zieht langsam mit.
[Pre-Chorus]
Tür zu, Welt bleibt draußen,
ich sortier mich Stück für Stück.
Kein Drama auf dem Tisch,
nur der Raum und mein Rückgrat zurück.
[Chorus]
Tabletten drin, ich bleib hier
In meiner Küche, ganz bei mir
Tabletten drin, ich bleib hier
Ich atme aus, ich komm zu mir (zu mir)
[Bridge]
Manchmal ist ein stiller Abend
mehr als tausend laute Tage.
Eine Hand am Rand vom Becher,
und ich trag mich durch die Lage.
[Chorus]
Tabletten drin, ich bleib hier
In meiner Küche, ganz bei mir
Tabletten drin, ich bleib hier
Ich atme aus, ich komm zu mir (zu mir)