Der Abend schenkt uns sein schweres Tuch,
Vom Schicksal gezeichnet, ein uralter Fluch.
Die Dämmerung, ein Unheil gebar.
Die Krallen gespitzt, die Augen so klar
Es schleicht durch die Furchen der müden Zeit,
Zum Äußersten fähig, zum töten bereit.
Ein Raubtier, entsprungen aus finstrem Blut,
Das hasserfüllt meine Fährte ersucht.
Die Gefahr ist wie ein Tier, hinter mir
Eine Bestie voller Gier
Will mich hetzen, lässt mich leiden
Will mich zerfetzen, mich ausweiden
Mich betören
Mich zerstören
Mich zwingen
Mich verschlingen
Die Gefahr!
Ich flüchte durch tiefen der Agonie,
Und spüre seine dunkle Macht und Energie
Es trachtet mir nach dem pulsierenden Sein,
Verhüllt meine Schreie in Schweigen ein.
Die Gefahr ist wie ein Tier, hinter mir
Eine Bestie voller Gier
Will mich hetzen, lässt mich leiden
Will mich zerfetzen, mich ausweiden
Mich betören
Mich zerstören
Mich zwingen
Mich verschlingen
Die Gefahr!
Das Monstrum verharrt, das Schweigen zerreißt,
Ich blicke in den Spiegel, mein Blick vereist.
Ich flieh' nicht vor Schatten, ich flieh' nicht vor Nacht,
Ich bin es, der über den Untergang wacht.
Ich werde mich fressen, mich selbst ganz verzehren,
Und mich gegen mein eigenes Ich nicht mehr wehren.
Die Gefahr ist wie ein Tier, tief in mir
Eine Bestie voller Gier
Ich will hetzen, Ich will letzten
mich zerfetzen, mich ausweiden
Mich betören
Mich zerstören
Mich zwingen
Mich verschlingen
Den ich bin die Gefahr!