[Verse 1]
Deine Nähe wie Ketten aus Samt
So weich und doch viel zu schwer
Jeder Blick von dir frisst meinen Atem
Ich ertrinke im Meer deiner Begehr
Ich geb nach
Ich werd laut
Ich verstumm
Zwischen Schuld und Gewohnheit gefang
Deine Hände so warm
Doch ich frier
Weil ich tief in mir weiß
Ich will fort von hier
[Chorus]
Ich fühl mich von der Liebe erdrückt
Atme frei
Wenn ich alleine bin
In den Schatten meiner Zimmerwand
Find ich Ruhe
Find ich Sinn
Ich fühl mich von der Liebe erdrückt
Doch im Schweigen bin ich stark genug
Meine Einsamkeit
Mein heiliger Grund
Ich bau mir aus der Stille meinen Schutz
[Verse 2]
Freunde flackern als kleine Avatar
Kaltes Glas und ein blauer Schein
Sie verstehn mein Chaos im Kopf
Ohne Maske darf ich bei ihnen sein
Ihre Worte wie Rüstung aus Licht
Pixelherzen als schwacher Schild
Wenn mein Kopf wieder Stürme beschwört
Sind sie da
Bis der Donner verklingt
[Chorus]
Ich fühl mich von der Liebe erdrückt
Atme frei
Wenn ich alleine bin
In den Schatten meiner Zimmerwand
Find ich Ruhe
Find ich Sinn
Ich fühl mich von der Liebe erdrückt
Doch im Schweigen bin ich stark genug
Meine Einsamkeit
Mein heiliger Grund
Ich bau mir aus der Stille meinen Schutz
[Bridge]
Depression sitzt mir schwer im Genick
Flüstert Lügen
Tag für Tag
Angst schneidet mir die Wege ab
Doch ich steh auf
Weil ich’s noch kann
Meine Gedanken wie ein schwarzer Chor
Schreit mich nieder
Zieht mich tief
Doch ich schwör mir
Ich geb mich nicht hin
Dieser Dunkelheit
Die mich liebt
[Chorus]
Ich fühl mich von der Liebe erdrückt
Atme frei
Wenn ich alleine bin
In den Schatten meiner Zimmerwand
Find ich Ruhe
Find ich Sinn
Ich fühl mich von der Liebe erdrückt
Doch im Schweigen bin ich stark genug
Meine Wunden brenn
Doch ich halt sie hoch
Aus meinem stillen Herz wächst neuer Mut