

Prompt / Lyrics
[Intro] [Female Vocal] Es ist so still hier... in den Kammern meiner Brust. Ich hab’ vergessen, wie es klingt, wenn man noch hoffen muss. Die Wände rücken näher, die Schatten werden lang, Und jede Erinnerung fühlt sich an wie ein Untergang. Ich stehe im Flur, das Licht ist nur ein schwacher Schein, Und ich weiß genau... ich werde dort nicht alleine sein. [Verse] [Male Vocal] Der Staub auf den Regalen tanzt im fahlen Morgenlicht, Ich such’ in alten Spiegeln nach einem vertrauten Gesicht. Doch jedes Mal, wenn ich den Blick hebe, erschrecke ich fast, Ich bin zum Gefangenen geworden, in meiner eigenen Last. Die Träume von damals sind wie Fotos, die im Regen liegen, Wir wollten als Kinder doch nur über die Abgründe fliegen. Jeder Abschied war ein Stein, den ich in mein Schweigen warf, In einer Welt, in der man heute nicht mehr schwach sein darf. Ich sehe die Risse in den Wänden, sie spiegeln meine Haut, Ich habe dem Leben zu viel, und mir selbst zu wenig getraut. [Chorus] Und alles kommt zurück, wie eine Welle aus Glas, Wir waren verloren im Gestern, im tiefen, dunklen Gras. Halt mich fest, bis der Schmerz in der Stille erfriert, Ich hab’ dich in den Trümmern von tausend Tagen gespürt. Ich blicke dich an und der Feind im Spiegel verblasst, Du nimmst mir die schwere, die uralte, dunkle Last. Unzertrennlich, unvergessen, wie ein ewiger Refrain, Nach all der Trauer dürfen wir uns endlich wiedersehen. [Verse] Ich laufe durch die Gassen, die Fenster werfen Blicke zurück, Jede glänzende Fassade stiehlt mir ein weiteres Stück. Ich meide die Schaufenster, ich meide den polierten Stahl, Denn dort wartet er wieder – mein härtester Rivale, meine Qual. Da ist ein Fremder in der Scheibe, mit Augen leer und grau, Er trägt meine Züge, doch er ist eine Bestie, ich weiß es genau. Ich bin mein eigener Feind, mein härtester Richter im Licht, Ich schlage gegen das Glas, doch die Wahrheit zerbricht einfach nicht. Die Jahre haben mich verbogen, bis ich mich selbst nicht mehr sah, Nur das Echo meiner Fehler ist mir heute noch schmerzhaft nah. [Pre Chorus] Die Uhren ticken rückwärts, doch die Zeit bleibt einfach stehen, Ich habe verlernt, in den Ruinen noch ein sicheres Haus zu sehen. Doch dann stehst du im Schatten, wo die alten Wege kreuzen, Ein vertrautes Lächeln zwischen all meinen dunklen Scherbenhaufen. Du siehst nicht das Monster, du siehst nur das Kind von damals, Trotz des Schmerzes, trotz der Narben, trotz des lebenslangen Mahmals. Und alles kommt zurück, wie eine Welle aus Glas, Wir waren verloren im Gestern, im tiefen, dunklen Gras. Halt mich fest, bis der Schmerz in der Stille erfriert, Ich hab’ dich in den Trümmern von tausend Tagen gespürt. Obwohl ich mich hasse, wenn ich mein Spiegelbild seh’, Bist du das Pflaster auf der Seele, die Rettung im tiefsten Schnee. Unzertrennlich, unvergessen, wie ein ewiger Refrain, Nach all der Trauer dürfen wir uns endlich wiedersehen. [Verse] Erinnerst du dich an den Schwur unterm sternenlosen Dach? Die Welt war so laut, doch unsere Liebe war hellwach. Dann kamen die Gezeiten und haben uns einfach entstellt, Wir wurden zu Schattenwesen in einer erkalteten Welt. Ich habe Dinge verloren, deren Namen ich längst vergaß, Während ich einsam an den Tischen meiner Selbstzweifel saß. Ich sah mich in Pfützen, ich sah mich im blanken Metall, Und jedes Mal war es ein Sturz, ein unendlicher, freier Fall. Ich war mein eigener Henker, mein eigener Dieb in der Nacht, Ich habe mich selbst um den Schlaf und um die Hoffnung gebracht. [Bridge] [Female Vocal] [Male Vocal] Komm, nimm meine zitternde Hand und führ mich weg von dem Glas, Vergib mir den Zorn und all den tief nagenden Hass. Es ist okay zu weinen, weil das Glück so weh tun kann, Zieh die alten Kleider der Hoffnung für mich wieder an. Die Trauer ist der Preis, den wir für die Liebe zahlen, Doch heute fangen wir an, die grauen Wände neu zu malen. Lass den Feind im Spiegel dort stehen, lass ihn einfach zurück, Wir suchen in den Trümmern nach unserem verlorenen Stück. [Chorus] Und alles kommt zurück, wie eine Welle aus Glas, Wir waren verloren im Gestern, im tiefen, dunklen Gras. Halt mich fest, bis der Schmerz in der Stille erfriert, Ich hab’ dich in den Trümmern von tausend Tagen gespürt. Ich blicke dich an und der Feind im Spiegel verblasst, Du nimmst mir die schwere, die uralte, dunkle Last. Unzertrennlich, unvergessen, wie ein ewiger Refrain, Nach all der Trauer dürfen wir uns endlich wiedersehen. [Outro] Längst vergangene Tage... Träume im Wind... Ich muss mich nicht mehr hassen... Weil wir endlich wieder... ...wir selber sind. [Female Vocal] [Violin Solo]
Tags
rap, hip hop, male, melancholisch, trauriger und knalliger Beat, 120 bpm, Violine, Klavier, chor gesänge
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No
12/19/2025