Ich geh meinen Weg,
habe zwei Kinder und lebe allein.
Will so oft mit jemandem reden
oder schreien.
Viel zu oft habe ich geweint,
dachte mir oft: Wie kann man nur so vom Pech verfolgt sein?
Ich lasse los, denn diese Welt gibt nicht mehr,
was ich jemals von der Welt gebraucht hab.
Meine Mama ist am Weinen,
wieso ist sie so vom Pech verfolgt?
Und mein Vater?
Er ist nicht stolz.
Vielleicht
wäre es besser, jetzt zu fliegen,
zu fliegen,
denn wer weiß –
zu laufen ist besser als liegen,
zu fliegen.
Meine Heimat ist zerbrochenes Mosaik,
jedes Kind Picasso, gezeichnet vom Krieg.
Mein Haus ein Trümmerhaufen, nichts mehr funktioniert,
hab das Gefühl, meine Reue zu verlieren.
Lieber Gott, bewahre mich,
es ist hart für mich ohne dich.
Ich kann es nicht,
dich zu verlassen war noch nie mein Ziel.