Titel: „Zwüsche Bärg und See“
Vers 1
Am Morge, wenn d’Sunne langsam über d’Bärge chunnt,
und s’Liecht sich spiegelt still im chline See,
wach i uf und hör de Wind dur d’Tanne gah,
als würd er mir ganz liisli öppis verzelle.
D’Luft isch frisch und klar wie nie zuvor,
es Gfühl vo Freiheit ligt i jedere Sekund,
d’Wiese glänzt im Tau und alles schiint so ruhig,
als würd d’Welt für e Momänt eifach still stah.
I lauf de schmale Wäg dur s’grüene Gras,
mini Schritt ganz langsam, ohni Ziel,
doch i weiss genau, egal wohi i gang,
irgendwo da inne ghört mini Seel.
Refrain
Zwüsche Bärg und See ligt mis Dihei,
do wo mini Tröim am Himmel stöh.
Wenn i d’Wolke gseh so wiit und frei,
weiss i, dass i niene anderscht geh.
D’Stärne lüchte überm stille Tal,
und dr Mond wach über jede Nacht.
Zwüsche Bärg und See, das isch mini Wahl,
do het s’Läbe mir es Lache bracht.
Vers 2
Am Namittag, wenn d’Sunne höher staht,
tönt vo wiitem d’Glogge vo de Chüeh,
Kinderlache flügt dur s’Dorf am Rand vom Wald,
und d’Zyt vergeit so liicht wie Summerwind.
D’Lüt grüesse fründlich wenn mer sich gseht,
e chliises Wort, es Lache im Vorbigah,
es sind die chline Sache jeden Tag,
wo s’Härz so warm und ruhig mache chönd.
Und wenn i mol vergiss, wer i wirklich bi,
lauf i eifach use i d’Natur,
denn d’Bärge flüstere mit jedere Brise:
„Du bisch dahei, verlier di nur.“
Refrain
Zwüsche Bärg und See ligt mis Dihei,
do wo mini Tröim am Himmel stöh.
Wenn i d’Wolke gseh so wiit und frei,
weiss i, dass i niene anderscht geh.
D’Stärne lüchte überm stille Tal,
und dr Mond wach über jede Nacht.
Zwüsche Bärg und See, das isch mini Wahl,
do het s’Läbe mir es Lache bracht.
Bridge
Und wenn d’Nacht langsam über s’Land sich legt,
und dr Wind dur d’dunkle Wälder zieht,
setz i mi still uf e Bank bim alte Steg
und lueg wie s’Wasser im Mondliecht glüht.
I denk a all die Wäg, wo i scho gange bi,
an d’Tröim wo irgendwo verlore sind,
doch jedes Mol het mich dr Wäg zruggführt
zu däm Ort im Herz, wo Friede bringt.
Final-Refrain
Zwüsche Bärg und See, do bliib i stah,
egal wohi d’Wält mich no füehrt.
Denn es git kei Ort, wo mir so nah
jede Atemzug vom Läbe spürt.
Und wenn mol mini Reis zu Änd wird gah,
und d’Zyt langsam wie dr Abend sinkt,
denn weiss i: Zwüsche Bärg und See
isch dr Ort, wo mini Seel no singt.