Ich hab gedacht, es sei unendlich
Nur wir beide gegen die Zeit
Zwei verlorene Seelen, die sich finden
Und nie wieder allein sind, egal wie weit
Du hast meine Welt leise verändert
Hast mir gezeigt, wie sich Nähe anfühlt
Ich hab geglaubt, wir wären sicher
Hab nicht gemerkt, wie alles langsam zerfällt und abkühlt
Jetzt sitz ich hier zwischen all den Erinnerungen
Deine Stimme hängt noch in der Luft
Jeder Raum erzählt noch von uns beiden
Und alles, was bleibt, ist dein verblasster Duft
Ich fall auseinander, Stück für Stück
Kann mich selbst kaum noch erkennen
Alles, was wir waren, liegt in Scherben
Und ich versuch noch, deinen Namen zu nennen
Wo bist du jetzt, wenn ich dich brauche?
Warum ist es plötzlich still?
Du warst doch der, der mich gehalten hat
Und jetzt bist du einfach nicht mehr hier, einfach weg, einfach still
Ich geh die Straßen, die wir kannten
Doch nichts fühlt sich noch gleich an
Jeder Schritt wird schwerer ohne dich
Weil ich ohne dich nicht mehr ich sein kann
War ich zu blind, um es zu sehen?
Oder hast du dich schon längst entfernt?
Ich hab an „für immer“ festgehalten
Während dein Herz sich langsam von mir getrennt
Ich such dich in alten Nachrichten
In jedem Wort, das du mal geschrieben hast
Doch alles klingt jetzt so bedeutungslos
Weil du mir fehlst und das hier alles nicht mehr passt
Ich fall auseinander, immer weiter
Und nichts hält mich noch hier fest
Sag mir bitte, wo du jetzt bist
Weil mich diese Leere langsam zerfrisst
Vielleicht war ich nur eine Phase
Vielleicht warst du nie wirklich da
Doch für mich war es das Größte
Und jetzt steh ich hier, zerbrochen und dir nicht mehr nah
Ich hab gedacht, es sei unendlich
Nur wir beide, nur wir zwei
Doch jetzt weiß ich, selbst die stärksten Gefühle
Gehen irgendwann einfach vorbei
Und ich bleib zurück mit all den Fragen
Mit einem Herzen, das nicht mehr heilt
Und der einen, immer gleichen Frage
Wo du bist… und ob dich das genauso zerreißt