[Intro]
Der Platz an deinem Tisch
steht da, wie eingefroren
Dein Pulli auf dem Stuhl
trägt noch deinen Morgen
[Verse 1]
Ich red mit leeren Zimmern
frag, ob du mich hörst
Dein Foto auf dem Kühlschrank
macht die Stille nur noch größer
Deine Stimme in den Wänden
wie ein Echo in mir drin
Such dich in den Schatten
und find mich selber nicht mehr hin
Ich trag dein altes Lieblingsshirt
es riecht nach Tag und Nacht
Nach Lachen in der Küche
nach allem, was uns stark gemacht hat
Hab gelernt, stark zu wirken
doch ehrlich, ich zerfall
Zwischen “es wird schon irgendwie”
und “ich vermiss dich jeden Tag”
[Chorus]
Doch ich fall, fall, fall
und steh wieder auf, wie ein Phönix aus der Asche
Dein Name in mir
ist die Glut unter der Haut, wenn ich abstürz in die Nacht
Ich trag dich, trag dich, trag dich
auch wenn du hier nicht mehr neben mir wachst
Und ich schwör, schwör, schwör
irgendwann wird alles leichter, bis es keine Träne mehr braucht
[Verse 2]
Die Zeit rennt, doch ich hink ihr hinterher
Jeder Monat wie ein Marathon
Ich stolper über jeden Wer
der fragt, wie’s mir so geht, und ich sag “Schon”
Doch heimlich zähl ich Nächte
an der Kante von dem Bett
wo du mal über Serien lachtest
und gesagt hast, dass du mich rett’st
Dein Rat steckt mir im Kopf
wenn ich wieder Fehler mach
Dein “Ey, das schaffst du”
ist noch immer meine Kampfkraft
Vielleicht seh ich dich im Traum
wenn ich ehrlich endlich schlaf
Du sagst: “Guck, du lebst noch”
und ich fühl, wie’s in mir brennt und nach vorn wagt
[Chorus]
[Chorus]
[Bridge]
[leise, fast geflüstert]
Eines Tages wach ich auf
und der Schmerz ist nur noch Narbe
Kein offener Riss mehr
nur Geschichten auf der Haut
Dann erzähl ich von dir
ohne dass die Stimme bricht
Sag: “Du warst mein erster Held
und irgendwo beschützt du mich”
[Chorus]