

Prompt / Lyrics
Strophe 1 Der Große packt schon seine Sach’n, die Matura naht – bald wird er lachn. „Mama, no ned nervös sei, i schaff des scho, glaub mi frei!“ Der Kleine sitzt am Küchentisch, sein Heft voll Kritzeleien, ein bisschen Fisch. „Warum so kompliziert, die Welt? I möcht nur spüln, wann i wü will!“ Refrain Zwei Söhne, ein Herz, so voll wie a Schüssel Zwetschkenröster, einer fliegt schon, einer lernt noch flüstern. Du gibst ihnen Flügel, doch heimlich hoffst, dass sie ned zu weit fliegen – und ab und zu wieder komm’n. Strophe 2 Der Große redt von Wien und Studium, von Freiheit, die er sucht wie ein Talisman. Sein Bruder klaut ihm heimlich die Mütze, und du? Du wischst nur stumm die Trän’n weg mit der Schürze. Der Kleine fragt: „Wann bin i endlich groß? Dass i auch darf, was er da so macht?“ Du lächelst: „Geniess no de Zeit, bald is de Schulmappe voll – und dann weinst du vielleicht.“ Refrain Zwei Söhne, ein Herz, so voll wie a Schüssel Zwetschkenröster, einer fliegt schon, einer lernt noch flüstern. Du gibst ihnen Flügel, doch heimlich hoffst, dass sie ned zu weit fliegen – und ab und zu wieder komm’n. Bridge Mama, du bist der Hafen, der bleibt, wenn die Welt drauß’n mal wieder streikt. Egal, ob Großer oder Kleiner – beide spür’n: Dein Herz, des schlägt für sie – immer, überall, für immer. Outro Und wenn dann am Abend die Tür geht ins Schloss, und einer fehlt noch (der Kleine pennst schon fast), dann hörst du die Stimme vom Großen im Flur: „Mama, i bin da – und i hob Hunger. Gibt’s was zu ess’n?“
Tags
male, pop, ambient
3:32
No
4/2/2026