[Verse 1]
Ich steh schon wieder an der Tür
mit einem Namen, der nicht bleibt
der Schlüssel passt in kein Gefühl
nur in Taschen voller Zeit
Jede Stadt gibt mir ein Bett
doch keins hält mich am Morgen fest
ich trag die Schritte wie Gepäck
das keiner mir abnehmen lässt
[Pre-Chorus]
Und wenn ich fall
fang ich mich selbst
mit zitternder Hand
doch ich geh noch weiter
[Chorus]
Ich bin nur Gast
doch ich will bleiben
ich bin nur Gast
doch ich will heim
Gib mir ein Dach
unter das mein Herz fällt
Gib mir ein Ort
an dem ich sein kann
Ich bin nur Gast
doch ich will bleiben
ich bin nur Gast
doch ich will heim
[Verse 2]
Ich hab die Narben nicht versteckt
ich hab sie einfach mitgetragen
jeder Abschied brennt sich ein
wie Namen auf den alten Tagen
Doch in mir schlägt noch was laut
trotz allem, was mich fast zerlegt
ich heb den Blick, auch wenn ich zög
weil unter Wunden weitergeht
[Pre-Chorus]
Und wenn es eng wird
atme ich tief
aus all dem Staub
wird vielleicht ein Morgen
[Chorus]
Ich bin nur Gast
doch ich will bleiben
ich bin nur Gast
doch ich will heim
Gib mir ein Dach
unter das mein Herz fällt
Gib mir ein Ort
an dem ich sein kann
Ich bin nur Gast
doch ich will bleiben
ich bin nur Gast
doch ich will heim
[Bridge]
Vielleicht ist Heimat nicht ein Haus
vielleicht ein Blick, der mich erkennt
vielleicht ein Arm, der mich nicht fragt
warum mein Leben weiter rennt
Ich lern zu warten, ohne Sturz
ich lern zu hoffen, ohne Glanz
und wenn die Angst mich wieder ruft
geh ich trotzdem einen Schritt voran
[Chorus]
Ich bin nur Gast
doch ich will bleiben
ich bin nur Gast
doch ich will heim
Gib mir ein Dach
unter das mein Herz fällt
Gib mir ein Ort
an dem ich sein kann
Ich bin nur Gast
doch ich will bleiben
ich bin nur Gast
doch ich will heim
[Outro]
Und wenn die Nacht mich wieder sucht
trag ich mein Feuer durch den Wind
ich war so lang nur auf der Flucht
bis ich mich selbst gefunden bin