[Verse 1]
Schwarze Banner
über morschenden Mauern
Asche in den Gärten
Raben zählen Trauer
Kalt wie der Marmor
meiner eigenen Hallen
Ich hör sie husten im Staub
doch lass die Vorhänge fallen
Goldene Krone
schneidet tief in die Stirn
Reich aus rostigen Ketten
auf meinem faulenden Thron hier
Jeder Schrei von draußen
prallt ab von diesen Wänden
Ich unterschreib ihr Verderben
mit zitternden, blutigen Händen
[Chorus]
König im Dornenschloss
ich regier nur noch die Schatten
Mein Volk stirbt leise
während Stimmen in mir lachen (hah)
Allein mit meinen Dämonen
die die Krone für mich tragen
König im Dornenschloss
der sich selbst zum Feind geschlagen
[Verse 2]
Ich geh durch Gänge
voll Skelette aus Papier
Alte Gesetze
zerfallen direkt vor mir
Die Dornen ranken
durch jeden leeren Saal
Sie flüstern meinen Namen
in einem endlosen Mahl
Sie wollen Opfer
sie wollen Fleisch, sie wollen mich
Doch sie nähren sich an allen
und am meisten an mir selbst innerlich
Ich trink auf verlorene Kinder
aus Bechern voller Groll
Jede Entscheidung
macht die Katakomben voll
[Pre-Chorus]
Und wenn der Wind
durch die Zinnen tobt
hör ich die Frage:
"Warst du je ihr Lob?"
Ich schlag mir die Ohren blutig
doch die Antwort bleibt
Sie frisst an meinem Herz
bis nichts mehr schreibt
[Chorus]
König im Dornenschloss
[Bridge]
[low vocal register]
Sie sitzen im Kreis
meine Dämonen im Thronsaal
Zählen meine Sünden
so präzise, so brutal
Einer flüstert: "Herrscher"
der andre: "Feigling, Verrat"
Sie sprechen mit meinem Gesicht
wie ein zerbrochener Rat
[whispered vocals]
"Du wolltest Macht
und bekamst nur Narben
Du wolltest Leben
doch lernst nur zu begraben"
[growled]
Ich bin gefangen
in diesem Reich aus Stacheln
Kann mich nicht retten
kann nur tiefer abbrechen
[Chorus]
König im Dornenschloss