Lebe wohl, diese Flure kennen unser Lachen,
unsere Namen stehen leise in den alten Klassen.
Tafeln voller Träume, Kreide staubt wie Zeit,
jeder Schritt nach draußen tut ein kleines Stück weh, bereit?
Wir kamen hier als Kinder, ohne Plan, ohne Ziel,
jetzt gehen wir als Menschen, die das Leben schon fühlt.
Zu viele Erinnerungen hängen an diesen Wänden,
zu früh sagt die Uhr, es ist Zeit, das Kapitel zu beenden.
Lehrer gaben uns mehr als nur Zahlen und Schrift,
sie sahen uns fallen, halfen auf, wenn man bricht.
Manche Worte waren hart, doch sie machten uns stark,
heute verstehen wir mehr als damals jeden Tag.
Daniel gab uns Mut, immer wieder neu,
nicht stehen zu bleiben, egal wie oft wir fallen, oh boy.
Ihr habt uns geprägt, auch wenn wir’s nie zeigen konnten,
jetzt stehen wir hier, mit Tränen, die leise runterkommen.
Lebe wohl, das ist kein Ende, nur ein neuer Weg,
doch mein Herz bleibt hier, auch wenn die Zeit weitergeht.
Abschied tut weh, weil er zeigt, was uns fehlt,
Momente, die man nie vergisst, egal wie viel Zeit vergeht.
Freundschaften, Streit, Versöhnung im Regen,
Nächte vor Prüfungen, Angst und Hoffen daneben.
Wir haben gelernt, wer wir sind, wer wir werden,
und dass nicht jeder Traum leicht ist auf dieser Erde.
Jetzt stehen wir hier, letzte Stunde, letzter Blick,
alles fühlt sich schwer an, doch wir nehmen es mit.
Diese Schule war mehr als nur ein Ort,
sie war ein Teil von uns – und bleibt es sofort.
Lebe wohl an die Zeit, die uns wachsen ließ,
an die Tage, wo man dachte, man schafft das hier nie.
Abschied heißt nicht vergessen, das will ich euch sagen,
wir tragen euch weiter, in all unseren Tagen.