

Prompt / Lyrics
(Strophe I) Durch dunkle Tann’, bei Mondenlicht, da jagt ein Rudel, das man nicht bricht. Mit silbern’ Blick und lautlosem Lauf, reißt es die Nacht in Fetzen auf. Ein Ruf erklingt, so kalt, so klar, aus tiefer Brust, so wunderbar. Die Wölfe tanzen durch das Geäst, der Wald erwacht – beginnt das Fest. (Refrain) Heul, o Wolf, im Wind so frei, dein Lied klingt wild, uralt und treu. Kein Mensch bezähmt dein stolzes Blut, du lebst aus Hunger, Kraft und Mut. (Strophe II) Sie sind der Spiegel alter Zeit, ein Geist der Jagd, der nie verzeiht. Wo Mensch das Land mit Eisen bricht, kehrt Wolf zurück mit finsterm’ Gesicht. Der Älteste führt mit Narben stolz, sein Fell vom Kampf, vom Sturm, vom Holz. Ein Rudel Herz, ein Leib, ein Sinn – ein König ohne gold’nen Zinn. (Refrain) Heul, o Wolf, im Wind so frei, dein Lied klingt wild, uralt und treu. Kein Mensch bezähmt dein stolzes Blut, du lebst aus Hunger, Kraft und Mut. (Bridge) Und wer ihn ruft, soll ehrlich sein, denn Wolf erkennt das falsche Sein. Doch wer ihn ehrt und Wald versteht, der geht, wohin der Wind auch weht. (Schlussrefrain) Heul, o Wolf, durch Nacht und Zeit, du Träger alter Wildheit weit. Vergiss uns nicht, wenn’s dunkel wird – du bist das Herz, das in uns stirbt.
Tags
Celtic, Female Vocals, German Text
4:00
No
4/4/2025