Strophe I
Im Flüstern der Bäume von Lórien
trägt der Wind uralte Zeit
Silberne Sterne über Mittelerde
weinen um verlorene Ehre, verlorenes Leid
Ein Schatten wächst im Osten
ein Auge brennt ohne Schlaf
Die Welt hält den Atem an
während das Schicksal neu erwacht
Pre-Chorus
Sieben Stimmen riefen Könige
Neun Herzen fielen der Nacht
Doch ein Ring trägt das Ende
der Macht, die alles entfacht
Refrain
Ein Lied aus Asche und Licht
getragen von Hoffnung und Schmerz
Durch Feuer und Tod, durch Schatten und Zeit
schlägt das letzte freie Herz
Wenn die Welt im Dunkel vergeht
und der Morgen fern erscheint
wird ein kleiner Schritt genügen
damit die Ewigkeit zerbricht
Strophe II
Brüder im Schwur von Rivendell
Klingen erhoben im Sturm
Zwischen Verrat und Opfergang
führt der Weg durch Blut und Ruhm
Ein König ohne Krone
wandert still durch Staub und Nacht
Bis das Schwert neu geschmiedet
und das Erbe neu erwacht
Pre-Chorus
Hörst du die Hörner von Rohan
im goldenen Morgenrot?
Selbst die Angst lernt sterben
wenn Mut sich erhebt aus dem Tod
Refrain
Ein Lied aus Asche und Licht
gesungen im letzten Gefecht
Wenn selbst die Hoffnung zerbricht
wird sie neu aus der Stille erweckt
Durch Tränen aus Feuer und Stein
durch Verrat und Treue zugleich
Ist der Weg auch klein und verloren
macht er die Welt wieder frei
Bridge (ruhig, chorartig)
Am Rande der Welt
wo die Lava singt
steht ein Herz, das verzichtet
auf alles, was Macht ihm bringt
Vergebung fällt wie Regen
auf verbrannte Erde nieder
Und selbst im Ende der Zeiten
erklingt ein neues Lieder
Letzter Refrain (episch, gesteigert)
Ein Lied aus Asche und Licht
lebt weiter, auch wenn alles fällt
Denn kein Ring, keine Krone
besitzt die Seele der Welt
Wenn die Schatten vergehen
und der Morgen neu beginnt
wird man flüstern in Legenden:
Dass selbst der Kleinste Sieger sind
Outro
Im Grauen der Havens
verweht die Zeit
Doch Mittelerde schläft nicht
sie träumt von Ewigkeit